Pfarrer Ramesh Chopparapu berichtet über die Zustände in Indien / Persönliches Schicksal
„Er hat es nicht geschafft“

Saerbeck -

Das Corona-Virus hat Indien fest im Griff. Pfarrer Ramesh Chopparapu aus Saerbeck erzählt von seinen persönlichen Erlebnissen. Von Martin Weßeling
Mittwoch, 28.04.2021, 18:40 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.04.2021, 18:40 Uhr
Das Gesundheitssystem des Schwellenlandes Indien ist total überlastet. Im Kampf gegen das Corona-Virus fehlt es vor allem an der medizinischen Versorgung.
Das Gesundheitssystem des Schwellenlandes Indien ist total überlastet. Im Kampf gegen das Corona-Virus fehlt es vor allem an der medizinischen Versorgung. Foto: Channi Anand/AP/dpa
Es gibt Ereignisse, die liegen weit außerhalb der Vorstellungskraft eines durchschnittlichen Mitteleuropäers. Und ganz ehrlich – die allermeisten können auch sehr gut auf persönliche Erfahrungen dieser Art verzichten. Kriege, Naturkatastrophen – und auch Seuchen wie die aktuell grassierende Corona-Pandemie treffen genau diejenigen am härtesten, die sich am wenigsten dagegen wehren können. Da zeigt sich mitunter nacktes Grauen, belegt von dramatischen Zuständen im Land von 1,3 Milliarden Menschen – Indien. Ramesh Chopparapu ist Pfarrer in St. Georg. Von Saerbeck aus hält er täglich Kontakt zu Familie und Freunden in der Gemeinde Siddayalem im Südosten Indiens. Die letzte Nachricht, die den Geistlichen aus der Heimat erreichte, hätte trauriger nicht sein können. „Ich habe gerade am Telefon erfahren, dass ein guter Freund in Indien an Corona gestorben ist. Er lag zwei Wochen auf der Intensiv-Station und hat wohl nicht genug Sauerstoff bekommen.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7939931?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F185%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7939931?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F185%2F
Nachrichten-Ticker