Steinfurt
Eine Frage und viele spanische Antworten

Freitag, 25.07.2008, 23:07 Uhr

Madrid /Borghorst. Auf ihrer Tour kreuz und quer durch Europa sind die fünf Jungs, Jonas Kannen , Max Kötting , Philipp Jordan, Martin Waltermann und Fabian Wenzel, inzwischen in Spanien angekommen. Bis dahin war es jedoch ein weiter Weg:

Eigentlich wollten wir uns in La Rochelle nur erholen, doch dann tauchte schon das erste Problem auf: Wir konnten die Weiterfahrt nach Madrid nicht vor Ort buchen, da die französischen Bahnbeamten nicht auf die spanischen Computer zugreifen konnten. Vier Tage hintereinander mussten wir das fünf Kilometer von unserem Hostel entfernt liegende Bahnhofsgebäude konsultieren, um dann am letzten Tag zu erfahren, dass der Zug bereits ausgebucht ist. Pech!

Lediglich bis nach Irùn, einem kleinen Ort an der französisch-spanischen Grenze, konnten wir fahren. Und dort trafen wir zum ersten Mal auf das typisch spanische Temperament: Eine einfache Frage nach dem Weg zum Hostel lockte gleich eine ganze Traube Menschen an, die uns wild gestikulierend, halb auf spanisch, halb auf englisch, erklärte, wie wir zu laufen hatten.

Am nächsten Tag ging es direkt mit dem Schnellzug für nur einen geringen Aufpreis weiter. Nach mehr als sechs Stunden Zugfahrt durch spanische Einöde und Berge, vorbei an mittelalterlich wirkenden Dörfern tauchten plötzlich, wie aus dem Nichts, die ersten Ausläufer der spanischen Hauptstadt auf. Eine halbe Stunde später erreichten wir den Hauptbahnhof, von wo aus es mit der Metro weiterging. Mitten in der Nacht probierten wir unser Glück und begaben uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Bereits beim zweiten Versuch hatten wir Erfolg, und so konnten wir noch ein wenig das Madrider Nachtleben erkunden.

Der nächste Tag wurde trotz der enormen Hitze zum Kennenlernen der Innenstadt genutzt. Zwischendurch taten wir es dann aber den Madrilenen gleich und machten Siesta in einem der zahlreichen Stadtparks. Die Mittagshitze war so einfach am besten zu ertragen.

An unserem letzten Tag in Madrid wurde es noch einmal wärmer. Darum suchten wir im Stadtpalast Abkühlung, der Eintritt für EU-Bürger war an diesem Tag frei.

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