Steinfurt
Stadion-Förderverein macht weiter

Freitag, 08.08.2008, 20:08 Uhr

Burgsteinfurt . Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Stadion hat sich gestern Abend für eine Fortsetzung der Arbeit und damit gegen den Vorschlag des Vorstandes ausgesprochen, den Verein aufzulösen. Wilfried Völker und Holger Palstring – beides CDU-Mitglieder – bilden die neue Führungsspitze und haben Jürgen Holtz als Vorsitzenden beziehungsweise Reimar Bage als stellvertretenden Vorsitzenden abgelöst. Beide standen für eine Wiederwahl (wir berichteten) nicht mehr zur Verfügung. Die Geschäftsführung hat Rolf Dieckmann übernommen, neue Schatzmeisterin wurde Annegret Hewing, Aufgaben als Beisitzer nehmen der neue Erste Beigeordnete der Stadt, Dirk Wigant, Willi Hoge und Friedhelm Schoppe wahr. Die Kasse werden Konni Elfers und Heribert Frank prüfen.

Doris Gremplinski, CDU-Ortsvorsitzende und Öffentlichkeitsarbeiterin für den SVB, erläuterte, dass man sich nach intensiven Diskussionen nun doch dafür ausgesprochen habe, den Verein nicht aufzulösen. Viele Dinge, beispielsweise der Bau einer Tribüne, seien noch zu tun, um die Sportstätte weiter aufzuwerten. Wilfried Völker räumte zwar ein: „. . . dass ich mich gegen diese Aufgabe zunächst gesträubt habe, weil ich ursprünglich Ämter abgeben wollte. Aber mir ist das Stadion unheimlich wichtig. Deshalb mache ich das.“.

Ein dickes Dankeschön für die Aufbauarbeit ging selbstverständlich an das Gründungsteam. Die Mannschaft habe ganze und unheimlich wertvolle Arbeit geleistet, erklärten Völker und Gremplinski. Jürgen Holtz seinerseits gab das Kompliment noch einmal an alle weiter, die sich tatkräftig für den Ausbau der Anlagen eingesetzt haben: „Wäre ich Hänschen Rosentahl, dann würde ich jetzt in die Luft springen und ,Das war spitze!‘ rufen.“

Holtz hatte zu Beginn der Versammlung im Parkhotel noch darauf hingewiesen, dass in den nächsten Wochen noch insgesamt 7200 Euro für eine Aluminiumabdeckung zum Schutz der Hochsprungmatte, für ein neues Kinderspielgerät und eine Bank-Tisch-Kombination am Beachvolleyballfeld investiert werden. Der SVB hat zusätzlich noch zum günstigen Preis eine Beton-Torwand gekauft. Adolf Paul appellierte in diesem Zusammenhang noch einmal an alle Stadion-Nutzer, pfleglich mit den Anlagen umzugehen. Erst gerade haben Sprayer eine Umkleide während des Trainingsbetriebs beschmiert, darüber hinaus werden Kunstrasenplatz und Tartanbahn wieder von achtlos weggeworfenen Zigarettenstummeln beschädigt. Holtz: „Es ist traurig, dass wir uns ständig darüber unterhalten müssen.“ Positiv wurde vermerkt, dass die Stadt bemüht ist, die gemeldeten Mängel innerhalb von 48 Stunden abzustellen. Im Hinblick auf den lädierten Zustand des Kunstrasens wurde eine Aufarbeitung dringend empfohlen. Weil auch die Preußen in Borghorst eine vergleichbare Anlage bekommen, könne man die Anschaffung einer Maschine (Kosten etwa 5000 Euro), die das Granulat reinigt und wieder ordentlich in die Trägerschicht einarbeitet, überlegen.

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