Steinfurt
Auf dem Drahtesel durchs Dreiländereck

Borghorst - Eindrucksvolle Landschaften in den Flusstälern von Saar, Sauer und Obermosel, aber auch die Anforderungen im hügeligen Grenzgebiet von Lothringen, mit weiten Ausblicken und blühenden Rapsfeldern sowie das Auf und Ab auf einer ehemaligen...

Sonntag, 12.07.2009, 13:07 Uhr

Borghorst - Eindrucksvolle Landschaften in den Flusstälern von Saar, Sauer und Obermosel , aber auch die Anforderungen im hügeligen Grenzgebiet von Lothringen, mit weiten Ausblicken und blühenden Rapsfeldern sowie das Auf und Ab auf einer ehemaligen Bahntrasse bestimmten eine Tour Borghorster Radfreunde durch das Dreiländereck Deutschland - Frankreich - Luxemburg. „Es war immer wieder ein kulinarisches Erlebnis, an den Abenden die Köstlichkeiten der Region in den Restaurants und Winzerstuben zu genießen“, erzählen die Pedaleure.

Pünktlich hatte ein Zug die Radler nach Mettlach gebracht. Schon bei der Fahrt zum ersten Hotel, direkt an der Saar, stellten die Borghorster fest, dass in den Städten des Urlaubsziels die Verkehrsführung für Radfahrer längst nicht die Qualität des Münsterlandes hat.

Das erste Ziel war die Saarschleife vor Merzig. Äußerst angenehm empfanden alle, dass die Gruppe auf dieser Strecke fast allein unterwegs war. Sehr beeindruckend war das internationale Bildbhauersymposium „Steine an der Grenze“, das unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze errichtet wurde. Hier stehen 22 Werke von Künstlern aus elf Ländern, die sich mit den Themen Natur, Landschaft und Grenze beschäftigen.

Über die „Luxemburger Weinstraße“ ging die Tour am nächsten Tag weiter nach Schengen. Nach der Fahrt durch das Moseltal kamen die Ausflügler in den Winzerort Nittel in Deutschland. Genügend Zeit hatten die Radler zum ausgedehnten Stadtrundgang in Trier, zur Porta Nigra, dem Hauptmarkt, Dom St. Peter und Konstantin-Basilika, Kurfürstlichen Palais, Kaisertherme und Kornmarkt.

Mit der Bahn ging es am nächst Tag in die Hauptstadt Luxemburg. Tiefe Eindrücke auf die Stadt mit ihren 110 Brücken gab es beim ersten Halt auf dem Platz „de la Constitution“. Über die Europabrücke kam man mit dem Fahrrad auf das Kirchberg-Plateau mit den vielen Hochhäusern und Baustellen. Auf dieser Hochebene befinden sich auch die Sitze verschiedener Europaparlamente.

Nach zehn Kilometern durch die Großstadt war es bereits Zeit zur Mittagspause in einem Park. Für die letzten fünf Kilometer auf einer alten Bahntrasse nach Echternach, auf der es immer bergab ging, hätte sich die Gruppe eigentlich mehr Zeit nehmen müssen. Beim Durchqueren dieser „Luxemburgischen Schweiz“, einer außergewöhnlichen Felslandschaft mit bizarr geformten Sandsteinfelsen und einem Tunnel wurde aber ein hohes Tempo gefahren.

Da am nächsten Tag die 28 Kilometer lange Strecke nach Konz zu kurz erschien, drehte die Gruppe zunächst eine Runde um den Echternacher See, machten zusätzliche sehr schöne Kilometer beim Verfahren an der Sauer. Wunderschöne Waldwege entlang der Saar nach Saarburg erwarteten die Gruppe am nächsten Tag. Nach den sportlichen und ereignisreichen Tagen blieb am letzten Tag in Mettlach noch genügend Zeit zur Besichtigung des Villeroy-und-Boch-Museums.

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