Jugend4YOUgend in Steinfurt
Dem Schweinehund wird’s zu bunt

Burgsteinfurt -

270 junge Menschen sind der Einladung zum Sport- und Jugendevent „Jugend4YOUgend“ gefolgt. Im Mittelpunkt stand das Engagement von jungen Menschen und die Vielfalt von Bewegung, Spiel und Sport kennenzulernen.

Sonntag, 04.03.2012, 15:03 Uhr

Jugend4YOUgend in Steinfurt : Dem Schweinehund wird’s zu bunt
Macht (keinen) Platz für den Schweinehund! Beim Event „Jugend4YOUgend“ in Burgsteinfurt stand am Samstag der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Foto: Theresa Gerks

Von Couchpotatoes und Sport-ist-Mord-Verfechtern hat am Samstag in und rund um die Kreissporthalle der Technischen Schulen jede Spur gefehlt. Stattdessen hatten sich rund 270 Jugendliche zusammengefunden, um am Sportevent „Jugend 4YOUgend“ teilzunehmen. Die Sportjugend im KSB Steinfur hat dabei mit Breitensport Burgsteinfurt und vielen weiteren Partnern ein buntes Programm mit teils außergewöhnlichen Sportmöglichkeiten wie Zumba, Kung Fu, American Football oder Hockern angeboten.

Zunächst begrüßte das Maskottchen, der innere Schweinehund, alle Besucher mit La Ola-Wellen, in die sich auch der stellvertretende Bürgermeister Alfred Voges , Silke Stockmeier vom Westfälischen Turnerbund und Heinz Homölle vom Fußball- und Leichtathletikverband Kreis Steinfurt einreihten. Danach präsentierte die Hip Hop-Gruppe „Ku:llj“ aus Emsdetten einen lässigen Tanzverschnitt. Es folgten die Gruppe „HockerRocker“, die mit Hockern Akrobatik und Jonglage aufführten, und die Fußball-Freestyler Florian Halimi und Kevin Kück.

Nach dieser atemberaubenden Eröffnung gingen alle Sportler in ihre Workshops. Insgesamt konnten sie aus 16 Angeboten (unter anderem Cheerleading, Golf, Reiten, Tauchen und Bogenschießen) zwei Workshops wählen.

In der dritten Workshopphase am Nachmittag ließ sich dann in aller Ruhe die Eventmeile erkunden: von Klettern über Disc-Golf bis Segway-Fahren war alles möglich, oder man probierte den Überschlagsimulator der Verkehrswacht aus und befreite sich aus einem Auto, das auf den Kopf gedreht wurde.

Capoeira, eine brasilianische Tanz- und Kampfsportart, musste aus Krankheitsgründen ausfallen, dafür konnten die Teilnehmer spontan im Freibad Kanu fahren.

Diese Spontanität und Vielfalt von Angeboten ist erst durch die zahlreichen Helfer möglich gemacht worden: insgesamt halfen 75 Betreuer im Workshop- und Eventbereich, eine Vielzahl von ihnen Jugendliche, die sich alle ehrenamtlich für diesen Tag engagiert haben und vor den Herbstferien ein Wochenende weggefahren waren, um das riesige Sportevent zu planen. Außerdem halfen noch einmal genauso viele im Logistikbereich, sodass sich alle Sportler auch ein warmes Mittag- und Abendessen verdient hatten.

Verschiedene Sportarten ausprobieren, neue Leute kennenlernen und das „Junge Ehrenamt“ stärken - das Sportevent „Jugend 4YOUgend“ war ein voller Erfolg, die Teilnehmerzahl spricht ebenfalls dafür. Und der innere Schweinehund blieb bei so viel sportlichem Engagement selbstverständlich auch auf der Strecke.

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