„Einfach und klar“
Pläne für das neue Pfarrheim im Ausschuss vorgestellt

Burgsteinfurt -

Im Frühsommer 2014 könnte die Eröffnungsfeier stattfinden. Schon kurz nach Ostern soll die alte Pfarrbücherei im Schatten von St. Johannes Nepomuk für das neue Pfarrheim Platz machen. Architekt Matthias Fritzen stellte den Mitgliedern des Planungsausschusses am Dienstagabend die Pläne für den Neubau vor, der nach den Worten von Kirchenvorstandsmitglied Wilfried Völker rund eine Million Euro kosten wird.

Dienstag, 11.12.2012, 22:12 Uhr

Für die Pläne des Ahlener Architektenbüros Fritzen und Müller-Giebeler gab es auch vom Technischen Beigeordneten großes Lob. „Die Baumasse verteilt sich sehr angenehm.“ Matthias Fritzen hatte zuvor die „einfache und klare Struktur“ des Satteldach-Gebäudes, das sich gut in die bestehende Altstadtstruktur einfüge, herausgestellt. Es wird länger, dafür aber auch niedriger als die alte Bücherei werden. Erd- und Obergeschoss verfügen über 570 Quadratmeter Nutzfläche. Hinzu kommt noch der Keller. Ebenerdig ist der rund 150 Quadratmeter große Saal vorgesehen, der sich teilen lässt. „Außerdem kann das Foyer dazugeschaltet werden“, so Matthias Fritzen. Auch die Küche soll ins Erdgeschoss einziehen. Und zwar an einer Stelle, die die Wege zum Kühlschrank möglichst kurz werden lassen. Im Obergeschoss wird die Bücherei ihren Platz finden. Weiterhin wird es dort Gruppenräume geben, von denen sich zwei wieder zu einem größeren verwandeln lassen. Der Platz um das neue Pfarrheim wird nach Überzeugung des Architekten aufgeräumter wirken. So sollen dort die zwei Garagen abgerissen werden. Fritzen wörtlich: „Ansonsten wird sich die Platzgestaltung aber nicht wesentlich verändern.“ Der Baudezernent legte Wert auf die Feststellung, dass die Planung auch denkmalrechtlich abgestimmt sei. Wilfried Völker möchte möglichst viele örtliche Firmen an dem Projekt beteiligen. Die Ausschreibungen sollen noch in diesem, spätestens aber im Januar herausgehen. Die Vergabe ist für März vorgesehen. Zwischenzeitlich muss das Bistum die Gelder bewilligen. Die Verantwortlichen in der Pfarrgemeinde, so Wilfried Völker, beschäftigen sich schon seit zwei Jahren mit dem Neubau.

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