Bahnhofstraße wird Angebunden, Kindergarten neu gebaut
Die Bagger beißen wieder zu

Burgsteinfurt -

Auch wenn es draußen eher nach Schlitten- als nach Baggerfahrt aussieht: Die Arbeiten zur Anbindung der Bahnhofstraße an die Leerer Straße haben begonnen. Auch die Vorbereitungen für den Neubau des Kindergartens Kalkwall sind in angelaufen; schließlich gilt es, Termine einzuhalten.

Dienstag, 15.01.2013, 17:01 Uhr

Diese Sicht auf den Neubau des Kindergartens Kalkwall sieht man von der Rad-Bahn aus.
Diese Sicht auf den Neubau des Kindergartens Kalkwall sieht man von der Rad-Bahn aus. Foto: hjp

Mit dem Abriss der alten Bahnverladerampe haben die Arbeiten zum Anschluss der Bahnhofstraße an die Leerer Straße begonnen. Die Firma Gieseke führt die Arbeiten in zwei Abschnitten durch. Der erste beginnt in Höhe des Bahnhof-Parkplatzes, erhält vier Stiche und endet im Bereich der Schlietenstraße, erklärte Stefan Overberg , stellvertretender Amtsleiter des Tiefbauamtes der Stadt Steinfurt und rechnet mit der Erstellung der Teilstrecke bis Juli.

Für den anschließenden zweiten Abschnitt bis zur Leerer Straße müssen noch zwei Brückenelemente abgebaut werden und ein altes Wohnhaus der Spitzhacke weichen. Die neue Straßenverlängerung mit einer Breite bis 14 Meter, erhält beidseitig Geh- und Radwege. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte die Inbetriebnahme der kompletten 300 Meter langen Trasse Ende des Jahres erfolgen.

Für den Anschluss werden 380 Meter Kanalrohre verlegt, sieben Einzelgrünbeete und 24 gekennzeichnete Parkplätze geschaffen, sowie 25 Bäume gepflanzt. Die Baukosten für den Straßen- und Kanalbau betragen 962 000 Euro. Dazu kommen noch die Brückenabrisskosten. Gefördert wird das Projekt mit 60 Prozent Bundesmitteln. Von dieser Verbindung Goldstraße-Leerer Straße erhofft man sich auch eine Entlastung des inneren Hufeisens.

Gleichzeitig mit dem Endausbau der wird der Kindergarten Kalkwall neu gebaut; derzeit ist er untergebracht in einer alten Villa an der Ochtruper Straße. Eine Stichstraße mit vier Parkplätzen wird über die RadBahn zum neuen zweigeschossigen Domizil führen.

Vor einem Jahr hatte der Stadtrat den Bebauungsplan geändert und so die Voraussetzungen für den Neubau des Kindergartens auf einem 1300 Quadratmeter großen Grundstücks geschaffen. Zum neuen Kindergartenjahr im August soll er fertig werden. Dabei dürfte auch die U-3 Betreuung gesichert sein. Für entsprechenden Schallschutz und Einfriedigung des Geländes zur Bahnstrecke wird gesorgt. Die Planung des Gebäudes hat die db-Planungsgruppe mit den beiden Architekten Dieter Brandt und Dirk Bald-auf erhalten. Investor ist das Bauunternehmen Arning. Der Kindergarten wird in freier Trägerschaft durch Betriebskostenzuschüsse, Vereinsmitgliedschaften und Spenden betrieben.

Die Rad-Bahn Münsterland ist von beiden Maßnahmen nicht betroffen. Eine Baustraße ist hergestellt.

»Dadurch wird sicher auch das innere Hufeisen entlastet.«

Stefan Overberg
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