Steinfurter Stadtbücherei schließt Generationenprojekt ab
Wer gerne alt ist, hat länger Spaß am Leben

Steinfurt -

Zum Abschluss des Projekts „Bibliothek – für das ganze Leben“ lädt die Stadtbücherei am 12. Januar (Samstag) zu einem anregenden, unterhaltsamen Nachmittag ein. Beginn ist um 15.30 Uhr. Im Mittelpunkt steht ein Impulsvortrag „Wer richtig gerne alt ist, hat länger Spaß am Leben“ von Christian Heeck.

Mittwoch, 02.01.2013, 16:01 Uhr

Christian Heeck, Kulturreferent am Uniklinikum Münster, wird zum Abschluss des Projekts „Bibliothek – für das ganze Leben“ am 12. Januar in der Stadtbücherei den Impulsvortrag „Wer richtig gerne alt ist, hat länger Spaß am Leben“ halten.
Christian Heeck, Kulturreferent am Uniklinikum Münster, wird zum Abschluss des Projekts „Bibliothek – für das ganze Leben“ am 12. Januar in der Stadtbücherei den Impulsvortrag „Wer richtig gerne alt ist, hat länger Spaß am Leben“ halten. Foto: Tim Deffte

Zum Abschluss des Projekts „Bibliothek – für das ganze Leben“ lädt die Stadtbücherei alle Bürger am 12. Januar (Samstag) zu einem anregenden, unterhaltsamen Nachmittag, zum Zuhören, Mitdiskutieren und Entdecken großer und kleiner Neuerungen und aktueller Medienangebote, zum Stöbern im Veranstaltungskalender, zum Mitsummen flotter Musik und zum Plaudern mit anderen Besuchern ein. Beginn ist um 15.30 Uhr. Stöbern, Fragen und Anregungen sind erwünscht. Die Wohlfühlatmosphäre bereichert das Quartett „4klangfarben“. Die Steinfurter Musiker Marion Koc (Flöte und Bass), Martina und Peter Furchert (Gitarre und Gesang) und Leonhard Stumpf (Perkussion) wollen ihre Zuhörer mit flotten Stücken von Amy Winehouse bis Roger Cicero, von John Lennon bis Carlos Santana unterhalten.

Im Mittelpunkt steht ab 16 Uhr der Impulsvortrag „Wer richtig gerne alt ist, hat länger Spaß am Leben“. Dieses Zitat von Manfred Lütz wählt Christian Heeck , Kulturreferent am Uniklinikum Münster , als Motto seines Vortrags, der zum anschließenden regen Austausch einlädt. Durch Jugendlichkeits- und Fitnesswahn der Leistungsgesellschaft wird das Älterwerden und Altsein meist als Defizitmodell abgestempelt. Aber klar ist: Wenn man alt ist, muss man nicht alles können und leisten, aber man kann alles genießen. Und das Leben hält stets beide Pole bereit – Hoffnung und Verzweiflung, Trauer und Freude, Verlust und Liebe.

Die Defizite des Körpers können mit 60, 70, 80 Jahren nicht übersehen werden, aber Lebenssinn als Ressource kann im Älterwerden sogar noch wachsen. Vorausgesetzt, der ältere Mensch hat trainiert, sich nicht unterkriegen zu lassen von den Widrigkeiten des Alltags. Das gelingt nur mit Humor.

Wie jeder Einzelne seinen Humor aktivieren oder wieder beleben kann, schildert der erfahrene Referent unterhaltsam und anschaulich in seinem Mut machenden Vortrag, heißt es in der Terminankündigung. Der Eintritt ist frei.

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