2. Fotofestival in Burgsteinfurt
Bewegende Bilder sorgen für Bewegung

Burgsteinfurt -

Das Bilderwandern hat in Burgsteinfurt für viel Bewegung gesorgt. Knapp 70 Studierende der FH Dortmund haben in zahlreichen Leerständen ihre Kunst ausgestellt – und haben dabei ganz unterschiedliche Reaktionen ausgelöst.

Sonntag, 30.06.2013, 21:06 Uhr

Fotografie kann so viel sein. Schwarz-weiß und bunt, fein und grob, klein und groß, oberflächlich und in die Tiefe gehend, scharf und verschwommen, nüchtern und verspielt, offen und geheimnisvoll, authentisch und inszeniert, anklagend und verteidigend, brav und provokant, Fragen stellend und Antworten gebend, etwas dada und auch ein bisschen gaga. Vor allem aber weckt sie die Neugier. Und sie schärft die Sinne, die Welt auch einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, eigene Sichtweisen abzulegen und neuen Perspektiven zu folgen.

Die Fachhochschüler von Prof. Mareike Foecking , Prof. Ovis Wende , Alexander Branczyk und Dr. Marcel René Marburger haben das getan und Burgsteinfurt mit bewegenden Bildern und Aktionen über die Außergewöhnlichkeiten des Alltäglichen ordentlich in Bewegung gebracht. Zwei Tage haben sie neue Möglichkeiten der fotografischen Darstellung und Bildgestaltung vorgestellt, leer stehende Ladenlokale zu Orten gemacht, um über Fotografie, Fotografen, Objekte, Technik, Kunst, Wunsch und Wirklichkeit mit- und übereinander ins Gespräch zu kommen. „Wir können auch anders. Wir können auch Kunst“, hatte die Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Mechthild Dörr, die Bevölkerung zum Auftakt des Fotofestivals eingeladen, festgetretene Pfade zu verlassen und einmal andere Wege zu gehen. Bürgermeister Andreas Hoge ermunterte dazu, das Gespräch mit dem Künstlernachwuchs zu suchen. Vielleicht, so fügte der Verwaltungschef an, werde der Ausstellungsraum nach dem Investorentag am Freitag allerdings bald kleiner werden.

2. Bilderwandern in Burgsteinfurt

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    Foto: Drunkenmölle
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So groß wie die Fotografen- und Aktionsgruppen waren, so vielseitig war auch die Bandbreite dessen, womit sich die Studierenden im Vorfeld bei ihren Streifzügen durch Burgsteinfurt beschäftigt hatten, zum Beispiel mit Familienforschung, mit der Ästhetik von Industriebrachen, mit Porträtprojekten oder Modestrecken.

Die Reaktionen waren unterschiedlich, überwiegend positiv aber auch verständnislos, wie die von Rainer Wiese. Der Stadtpirat brachte seinen Ärger über den Missbrauch von Lebensmitteln darin zum Ausdruck, dass er die Obst- und Gemüsetafel einer ironischen Performance zur Esskultur mit einem Handstreich in die neue Stein-Furt beförderte. Blaue Plastiksäcke, die vor Geschäften platziert waren, um an den Burgsteinfurter Dadaisten Richard Hülsenbeck „mit plastischen Reorganisationen von Gebrauchsgütern“, zu erinnern, wurden kurzerhand von Anliegern als Müll in die Tonne gekloppt. Schließlich alarmierten Markt-Bewohner am Samstagabend wegen Ruhestörung die Polizei . Unmittelbar nach dem ersten Stück drohte der Düsseldorfer Band „Stabil Elite“ der Konzertabbruch – bis „das Kommunikationsproblem wegen fehlender ordnungsrechtlicher Genehmigungen“ dann nach einer Schrecksekunde zwischen den Beamten und Veranstaltern gelöst war. „Auch das gehört zur Auseinandersetzung dazu“, erklärte Wende. Fotografie und Kunst können nun mal die einen begeistern und die anderen provozieren. Auf jeden Fall sorgen sie für Bewegung.

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