Claudia Bögel hat geheiratet
„Ihr dürft weiter Claudia sagen“

Burgsteinfurt -

Die Burgsteinfurter Bundestagsabgeordnete Claudia Bögel hat geheiratet. Mit Ehemann Ulrich Hoyer wurde der Bund fürs Leben im kleinsten Kreis geschlossen.

Freitag, 02.08.2013, 16:08 Uhr

Claudia Bögel , Mitglied des Deutschen Bundestages und mittelstandspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, hat geheiratet. Sie heißt jetzt Claudia Bögel-Hoyer.

„Ja, es ist wahr und ich bin glücklich!“, bestätigt die Abgeordnete aus Burgsteinfurt nach der Rückkehr von ihrer Hochzeitsreise über die Ostsee . „Ich habe allerdings schon in der Bundestagsfraktion Rainer Brüderle, Philipp Rösler und meinen anderen lieben Kolleginnen und Kollegen gesagt: Ihr dürft weiter Claudia zu mir sagen!“

Ihren Ehemann Ulrich Hoyer , Geschäftsführer des FDP-Bezirksverbandes Münsterland, hat sie zwar in der Politik kennengelernt. „Dass daraus Liebe wurde, lag allerdings ganz und gar nicht an der Politik, sondern an unseren beiden Söhnen Matthias und Ulf, die unabhängig voneinander und ohne sich zu kennen die schwere Auswahlprüfung zur Offizierslaufbahn in der Marine bestanden haben und dann am gleichen Tag in die selbe Einheit nach Flensburg eingezogen wurden“, so Ulrich Hoyer. Besonders die gemeinsame harte Zeit auf der Gorch Fock habe die beiden Jungs zusammengeschweißt. „Wir haben in diesen stürmischen Wochen jeden Abend in unseren Wohnungen Kerzen angezündet und um eine glückliche Heimkehr der beiden gebangt“, so Claudia Bögel-Hoyer. Ganz nebenbei sei damals der Spruch entstanden, der schließlich zum standesamtlichen Trauspruch wurde: „Alles wird gut!“

Dass die beiden Marineoffiziere „da später etwas gemeinsam für uns ausgeheckt haben“ steht für das Ehepaar heute außer Frage. „Liebe ist etwas ganz Persönliches“, so Hoyer. Und so haben beide erst nach der standesamtlichen Hochzeit auf einer Nordseeinsel die Angehörigen und Freunde informiert. Bei der darauffolgenden kirchlichen Hochzeit an gleicher Stelle war dann konsequenter Weise auch nur der „allerengste Kreis“ dabei.

„Es ist schon etwas Außergewöhnliches, in fortgeschrittenem Alter noch einmal glücklich werden zu können“, lautet denn auch ihr gemeinsames Credo, das sich in ihrem kirchlichen Trauspruch „Lobe den Herren meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“, zum Ausdruck kommt, „Offensichtlich musste alles so kommen“, glauben die beiden: „Es gibt eben keine Zufälle!“

Auch dem beruflichen Bereich in Richtung Bundestagswahl am 22. September sieht das glückliche Paar zuversichtlich entgegen: „Alles wird gut!“

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