SPD Steinfurt auf Ferienradtour zu Unternehmen
Vähning zu Kompromissen bereit

Steinfurt -

Auch die Steinfurter Sozialdemokraten nutzen die Sitzungspause, um in den Ferien Unternehmen und Einrichtungen im Ort zu besuchen. Der jüngste Ausflug führte die SPD zu den Unternehmen Vähning und Schnieder.

Mittwoch, 07.08.2013, 16:08 Uhr

Auf ihrer jüngsten Ferienradtour hat sich die SPD Steinfurt über die aktuellen Entwicklungen der Unternehmen Vähning und Schnieder informiert.

Der erste Stopp wurde am Gartenzentrum Vähning eingelegt, wo Jürgen Vähning der Gruppe zunächst sein Möbel-Angebot und die Verkaufsfläche zeigte. Auf Nachfrage erläuterte Vähning, dass bereits vor drei Jahren ein Gutachter eine Sortimentsliste für ihn erstellt habe, die zu seinem Bedauern nicht genehmigungsfähig gewesen sei. Eine überarbeitete Version liege, so schreiben die Sozialdemokraten in ihrem Bericht, jetzt seit etwa acht Monaten vor, die seitens der Verwaltung im Herbst mit einem weiteren Gutachten abgeglichen werden solle. Von einem weitestgehenden Konsens sei dann die weitere Umsetzung seiner Planungen abhängig.

Vähning, so schreibt die SPD weiter, war sich mit den Kommunalpolitikern durchaus einig, dass dieser Abstimmungsprozess mit der Verwaltung und der Politik nicht nur seine eigenen Vorstellungen – er sei hier durchaus kompromissbereit gewesen –, sondern auch die Relevanz des Sortiments für die Innenstadt und andere Gewerbetreibende berücksichtigen müsse.

Mit einem reinen Gartenfach- oder Baumschulbetrieb, so Vähning, sei das gesamte Projekt jedenfalls nicht umzusetzen. Im Herbst müsse man weitersehen.

Auf der Baustelle an der Bahnhofstraße, wo die Familie Schnieder ein Fahrradzentrum baut, erläuterte Bernd Schnieder die Historie und das Angebot der einzelnen Sparten des Unternehmens. Insbesondere informierte er seine Gäste über die aktuellen Erweiterungspläne und den Zuwachs an Arbeitskräften.

Gezielt sprach er die Ratsmitglieder an, doch innerhalb dieses Gremiums bei den der weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes mit Augenmaß vorzugehen. Er scheue keine Konkurrenz, sehe aber einige Planungen doch sehr kritisch. Wenn beispielsweise beabsichtigt sei, in unmittelbarer Umgebung seines Betriebes die Genehmigung für eine Veranstaltungshalle zu erteilen, sollten alle Beteiligten rechtzeitig auch über eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen nachdenken. Nach seiner Einschätzung seien die örtlichen Gegebenheiten für Großveranstaltungen dort nicht geeignet.

Die Politiker baten darum, möglichst frühzeitig Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Rechtzeitige Information sei in jedem Fall der Sache dienlich. Vielleicht könne man dann auch die Bemühungen der Beteiligten in Bezug auf Wirtschaftsförderungsaspekte positiv beeinflussen.

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