Stadtverwaltung wendet sich an betroffene Familien
Unkraut sorgt für Unmut

borghorst -

Als sich die Beschwerden häuften, ist Margot Twilfer selbst losgegangen und hat sich auf dem Friedhof Haselstiege umgeschaut. Die Anrufer hatten recht: „Einige Gräber sind wirklich in keinem guten Zustand“, weiß die Rathausmitarbeiterin. In einem Feld sind es gleich zwölf Grabstätten, die kaum oder gar nicht gepflegt werden: „Das Unkraut wuchert auf die nebenliegenden Gräber rüber.“ Was für reichlich Ärger sorgt.

Donnerstag, 22.08.2013, 16:08 Uhr

Margot Twilfer hat vor ein paar Tagen reagiert und Post verschickt: „Wir haben die uns bekannten Familienmitglieder angeschrieben und sie gebeten, sich zu kümmern.“ Außerdem wurden an den Gräbern kleine gelbe Zettel angebracht. „Jetzt warten wir erst einmal ab.“

Zwei Wochen will die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin für den Bereich Friedhöfe den Angehörigen Zeit geben: „Wenn sich bis dahin immer noch nichts getan hat, sehen wir weiter.“ Margot Twilfer greift dann auch schon mal zum Hörer und meldet sich persönlich bei den Familien.

Im schlimmsten Fall, der bislang noch nie eingetreten ist, wird das Grab nach einigen Monaten eingeebnet. Das geht, weil es sich um Einzelgräber handelt: „Bei Gruften dürften wir das nicht.“

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