Mitgliederversammlung der SPD Steinfurt
Vertrauensbeweis für den Parteivorstand

Steinfurt -

Zwei Jahre nach der Fusion der beiden Ortsvereine Burgsteinfurt und Borghorst ist die Verschmelzung längst kein Thema mehr unter den Sozialdemokraten. Mit einem beeindruckendem Votum haben sie ihre Führungsmannschaft am Freitagabend in der Hollicher Gastwirtschaft Korthus in den Spitzenämtern bestätigt.

Sonntag, 26.01.2014, 20:01 Uhr

Die Steinfurter Sozialdemokraten haben ihrer Parteispitze einen eindrucksvollen Vertrauensbeweis geliefert und das Führungsteam mit Frank Müller als Vorsitzenden, Michael Hardebusch und Alfred Voges als stellvertretende Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Als Kassiererin setzt Elfriede Walterbusch ihre Arbeit fort. Schriftführerin bleibt Waltrud Otterbeck. Als Beisitzer stehen Ludgera Kessler, Klaus Meiers, Marie-Luise Biesterfeld, Friedgert Hemker, Siegfried Frieler, Hans-Dieter Makus, Josef Kamer, Werner Kreutzfeld und Harry Agethen für spezielle Aufgaben zur Verfügung. Mit Rainer Abeling, Anne Agethen und Heinz Jäger jun. sind drei neue Genossen im Vorstand aufgenommen worden. Burkhard Breimhorst stand ebenso wie das langjährige Vorstandsmitglied Aleida Maffert nicht mehr zur Verfügung. Maffert wurde von Michael Hardebusch für ihre Verdienste gewürdigt.

Bevor der gemütliche Teil des Abends in der Hollicher Gastwirtschaft Korthus am Freitag mit dem traditionellen Grünkohlessen eingeleitet werden konnte (die Zahl der Teilnehmer war so groß, dass man in den Saal umziehen musste) gaben Frank Müller, Michael Hardebusch und Alfred Voges ihren Geschäftsbericht nach zweijähriger Amtszeit ab. Ein dickes Lob gab es für Frank Müller: „Du hast die Mitglieder mit der Fusion der Ortsvereine durch deine Arbeit hinter dich gebracht.“ So seien die organisatorischen Aufgaben, die mit dem Zusammenschluss entstanden waren, mehr als gemeistert worden. Mit dem Bürgerbüro an der Emsdettener Straße in Borghorst habe die SPD eine Anlaufstelle geschaffen, die nicht nur von der Partei, sondern zunehmend auch von Vereinen und Verbänden genutzt werde. Das Büro diene neben der Kommunikation über soziale Medien dem direkten Austausch mit den Bürgern. Erinnert wurde auch an das Frühstück der Kreis-SPD auf dem Markt, die Wahlkämpfe zur Landtags- und Bundestagswahl und die Fahrt zur 150-Jahr-Feier der SPD in Berlin.

Kassiererin Elfriede Walterbusch zog eine zufriedenstellende finanzielle Bilanz des Ortsvereins. Die Entlastung des Vorstandes war reine Formsache.

Gekommen war auch die Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer. Ihr wurde zur Wahl zur Vorsitzenden des wichtigen Finanzausschusses im Bundestag gratuliert. Arndt-Brauer erläuterte nicht nur ihre Position zum Koalitionsvertrag wie Rente („Was muss steuerfinanziert werden?“), Maut („Kann nicht sein, dass wir dann für die Fahrt nach Enschede zahlen. Das versteht die CSU wohl nicht“.), Pflege („Reicht die Finanzierung für eine auskömmliche Pflege?“) und Kommunen („Es muss eine spürbare Entlastung geben.“), sondern beschrieb auch, wie sich die große Koalition entwickelt habe. „Gerade für uns Kommunale ist es wichtig, dass sich die Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag erfüllen“, merkte Alfred Voges an. Arndt-Brauer erhielt als Dankeschön fürs Kommen eine rote Börse, die sich mit Geld für die Kommunen schnell füllen soll.

Richtig in den Kommunalwahlkampf wird die Steinfurter SPD in zwei Wochen einsteigen. Am 7. Februar werden im Verlauf einer Mitgliederversammlung die Kandidaten für die Wahlkreise nominiert und die Reserveliste aufgestellt.

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