CDU-Politiker schreiben an Bundesverkehrsminister
„Jeder Tote auf der B54 ist einer zu viel“

Kreis Steinfurt -

In einem Brief wenden sich die CDU-Kreisvorsitzende Christina Schulze Föcking und die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Spahn und Karl Schiewerling an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Darin fordern sie eine Entschärfung der B54 als Unfallschwerpunkt

Donnerstag, 20.02.2014, 09:02 Uhr

Die B54 gehöre zu den wichtigsten Straßenverbindungen in Westfalen. Sie sei eine Hauptverkehrsschlagader, die täglich von weit über 30 000 Fahrzeugen passiert wird, heißt es in dem Brief. Diese Entwicklung habe jedoch auch ihre Schattenseiten. So ereigneten sich in den Jahren 1985 – 2011 Unfälle mit 51 Toten, 269 schwer verletzten und 435 leicht verletzten Personen. Die Eingabe des Straßennamens „B54“ bei der Suchmaschine google verweise bereits an oberer Stelle auf einen tödlichen Verkehrsunfall im Januar. Das mache den großen Handlungsdruck offenbar.

„In der Vergangenheit wurde zwar einiges zur Entschärfung von Unfallschwerpunkten an der B54 getan, teilweise sind baulicher Neuerungen erfolgt. Doch jeder Tote auf der B54 ist einer zu viel“, schreiben die drei Politiker.

Und weiter: „Die B54 wurde zur Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan gemeldet. Die Realisierung solcher Maßnahmen nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch. Wir erwarten jedoch, dass zeitnah Maßnahmen umgesetzt werden, um die bekannten Unfallschwerpunkte zu entschärfen und mehr Verkehrssicherheit herzustellen. So wären aus unserer Sicht beispielsweise Fahrbahnmarkierungen mit Profil (Rumpelstreifen), die den Verkehrsteilnehmern eine deutliche wahrnehmbare Rückmeldung über das Verlassen der Fahrstreifen geben, denkbar.“

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