20 000 Freibadbesucher weniger
Eine mittlere Katastrophe

Steinfurt -

„Die letzten drei Wochen waren eine mittlere Katastrophe.“ Anders kann es Stadtwerke-Geschäftsführer Rolf Echelmeyer, der auch für die beiden Steinfurter Schwimmbäder verantwortlich ist, nicht formulieren.

Donnerstag, 28.08.2014, 23:08 Uhr

Wenn es zu kalt ist, um draußen zu schwimmen, haben die Gäste in Borghorst immer noch Gelegenheit, ins Hallenbad auszuweichen.
Wenn es zu kalt ist, um draußen zu schwimmen, haben die Gäste in Borghorst immer noch Gelegenheit, ins Hallenbad auszuweichen. Foto: Gudrun Niewöhner

„Die letzten drei Wochen waren eine mittlere Katastrophe .“ Anders kann es Stadtwerke-Geschäftsführer Rolf Echelmeyer , der auch für die beiden Steinfurter Schwimmbäder verantwortlich ist, nicht formulieren. Bei nächtlichen Temperaturen im einstelligen Bereich überlegen sich selbst unverdrossene Kaltduscher, ob sie draußen ihre Bahnen schwimmen. Und natürlich haben auch die Kinder trotz der Ferien die Freibäder bei so wenig Sonne nicht gerade gestürmt. Im Vergleich zum Vorjahr sind bis Ende Juli rund 20 000 Besucher weniger ins Burgsteinfurter Freibad gekommen. Insgesamt sehen die Vergleichszahlen zwar etwas weniger dramatisch, aber auch nicht gut aus: Nutzten bis Ende Juli 2013 135 786 eines der beiden Bäder, waren es im gleichen Zeitraum dieses Jahr lediglich 127 421. Ein Minus von knapp 8000. Zum Glück, so Echelmeyer, „können die Gäste in Borghorst ins Hallenbad ausweichen.“ Sonst wäre die Gesamtbesucherzahl sicher noch deutlich niedriger.

Dank des frühsommerlichen Wetters war der Andrang im Mai ausgesprochen gut. Doch der positive Trend hielt nicht den ganzen Sommer über an. Der verhältnismäßig frühe Temperatureinbruch Anfang August ließ alle Hoffnungen ganz rasch schwinden. Obwohl das Wasser in den Außenbecken, wie der Bäder-Chef ausdrücklich betont, bei gefühlt herbstlichen Temperaturen keineswegs kalt ist, wagen sich nur wenige Wasserratten rein. Die meisten tummeln sich, wenn überhaupt, lieber in der Schwimmhalle des Kombibades.

Selbst wenn es noch einmal spätsommerlich warm werden sollte, Anfang September ist Schluss mit der Open-Air-Saison. Das Burgsteinfurter Freibad schließt am 5. September (Freitag), das Borghorster zwei Tage später. Dann werden die Außenbecken für den Winter präpariert. Im nächsten Frühjahr geht es weiter. Bei hoffentlich besserem Wetter, sagt Rolf Echelmeyer mit dem Blick auf die Kosten.

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