Garten der Realschule nimmt Formen an
Eine Hecke rund um „Kraut und Rüben“

Borghorst -

„Das hier ist eine fantastische Möglichkeit für die Schüler, die Natur zu erkunden“, erklärte Heinz-Bernd Lepping, Biologielehrer an der Realschule am Buchenberg. Gemeint ist der Schulgarten, der bereits zweimal mit dem Umweltpreis des Kreises ausgezeichnet wurde. Am Wochenende wurde der Garten durch eine Buchenhecke eingefriedet.

Montag, 10.11.2014, 16:11 Uhr

Der Schulgarten  nimmt immer mehr Gestalt an: Nun freuten sich Bioloigelehrer Heinz-Bernd Lepping, Marion Sicking vom Förderverein und Schulleiter Michael Groll über die Heckenpflanzen, die Maria Deitermann (v.l.) von den Stadtwerken Steinfurt mitgebracht hat
Der Schulgarten  nimmt immer mehr Gestalt an: Nun freuten sich Bioloigelehrer Heinz-Bernd Lepping, Marion Sicking vom Förderverein und Schulleiter Michael Groll über die Heckenpflanzen, die Maria Deitermann (v.l.) von den Stadtwerken Steinfurt mitgebracht hat Foto: sf

Seit Schuljahresbeginn arbeitet die Schulgarten AG mit 15 Schülern der Jahrgangsstufen 7 und 8 unter Anleitung des engagierten Lehrers im Schulgarten südlich der Mensa. „Die AG ist offen für alle Jahrgangsstufen“, betont Lepping . Möglich wurde das aufwendige Projekt nur mit tatkräftiger Unterstützung des Fördervereins, allen voran Marion Sicking . Die Frontfrau kümmerte sich um sämtliche Genehmigungen seitens der Stadt und um das nötige Sponsoring. So konnte sie nun auch die Stadtwerke für das Projekt begeistern: Im Rahmen der Baumgas-Aktion spendeten die Stadtwerke die komplette Buchenhecke sowie zwei große Buchen und vier Obstbäume. Die Stadt Steinfurt stellte die Fläche zur Verfügung, Baumaterial bereit und half bei der Planung. Eltiche Eltern waren zudem an zahlreichen Wochenenden bereit, die vorbereitenden groben Arbeiten zu übernehmen.

Der Schulgarten ist ein alternatives Angebot im AG-Bereich des Ganztages. „Im Gegensatz zum eher ‚verkopften‘ Kernunterricht ist hier körperliche Arbeit und Kreativität gefragt. Außerdem wird hier an der frischen Luft gelernt, bei Wind und Wetter“, erklärt der Biologielehrer. „Außerdem soll der Schulgarten ein Stück der heute immer größer werdenden Naturferne bei den Kindern überbrücken“, so Lepping. „Viele kennen gar keine ‚ganze‘ Kartoffelpflanze mehr.“ Angebaut werden Gemüse, Blumen, Obst, Kräuter und Beeren. Alles kann dann auch in Zusammenarbeit mit den Hauswirtschaftskursen verarbeitet und verköstigt werden. Auch anderen Schülern außerhalb der AG kommt der Schulgarten natürlich zugute: sei es als Exkursionsort für den Biologieunterricht, als grünes Klassenzimmer oder als ein Ort für kleine Klassenfeten. Auch einen Namen haben sich die Schüler schon ausgedacht: „Kraut und Rüben“ wird der Garten heißen.

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