Hauptausschuss stimmt Verwaltungsvorschlag zu
Stadt muss eigene Steuern anheben

Steinfurt -

Weil das Land die Berechnungsgrundlage für die Zuschüsse an die Kommunen geändert hat, muss Steinfurt seine kommunalen Steuern erhöhen. Nur um wenige Prozentpunkte, aber immerhin. Nach den Berechnungen der Kämmerei bekäme die Stadt ohne diese Anpassung in diesem Jahr 176 000 Euro weniger an Schlüsselzuweisungen.

Donnerstag, 12.03.2015, 23:03 Uhr

Die Hebesätze für die Grundsteuer A sollen demnach um vier auf 279 Prozentpunkte steigen, die Grundsteuer B erhöht sich um 10 auf 461 Punkte und die Gewerbesteuer um drei auf 426 Prozentpunkte. Der Hauptausschuss stimmte gestern Abend dieser Anhebung zu, der Rat wird in der kommenden Woche folgen.

Die Grundsteuer B soll allerdings um weitere vier Punkte auf schlussendlich 465 v.H. klettern. Das hat mit der sich verteuernden Straßenreinigung zu tun, die seit drei Jahren über eine Erhöhung der Grundsteuer B finanziert wird. Bislang reichten dazu 18 Prozentpunkte, ab diesem Jahr müssen es 22 sein.

Die Stadt kalkuliert für dieses Jahr mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von rund neun Millionen Euro. Die Besteuerung der Immobilien (Grundsteuer B) soll 4,92 Millionen Euro einbringen und durch die Belastung der landwirtschaftlichen Flächen erwartet die Stadt für das laufende Jahr Einnahmen von rund 215 000 Euro.

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