Familienhebammen
„Frühe Hilfen“ bewähren sich

Kreis STeinfurt -

„Frühe Hilfen“ durch so genannte Familienhebammen haben sich im Kreis Steinfurt bewährt. Das Angebot wird jetzt um weitere fünf Jahre verlängert.

Freitag, 11.09.2015, 16:09 Uhr

Auch in den kommenden fünf Jahren wird es im Kreis Steinfurt im Rahmen der „Frühen Hilfen“ das Angebot von Familienhebammen geben. Auch die beiden Ehrenamtsprojekte „Wellcome“ und „Familienpaten“ werden verlängert – allerdings vorerst nur bis Ende 2016. Ebenfalls verlängert wird die bei den fünf Erziehungsberatungsstellen angesiedelte frühkindliche Beratung. Das beschloss am Donnerstagabend einstimmig der Ausschuss für Jugendhilfe.

Rund 120 Familien, so Kreisjugendamtsleiter Tillmann Fuchs , werden derzeit im Bereich des Kreisjugendamtes pro Jahr von Familienhebammen betreut – in der Regel ber einen Zeitraum von 25 Stunden. Sie sind examinierte Hebammen, die über eine Zusatzausbildung verfügen. Ihr Einsatz, so Fuchs, habe sich sehr bewährt: „Wir haben gemerkt, dass wir so Familien erreichen, an die wir sonst gar nicht oder erst sehr spät herankommen.“ Vor allem für de Aufbau von Bindungen sei das sehr niedrigschwellige Angebot wichtig. Im optimalen Fall könne die von der Krankenkasse während der Schwangerschaft bezahlte Hebamme auch im Anschluss als Familienhebamme tätig werden.

Für die bis zu 20 Familienhebammen im Kreis stehen jährlich 100 000 Euro für Honorare zur Verfügung: mit weiteren 100 000 Euro werden 1,5 Sozialarbeiterstellen bei den Trägern ( Diakonisches Werk und Sozialdienst katholischer Frauen) bezuschusst und 45 000 Euro stehen für die Ehrenamtsprojekte zur Verfügung.

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