BEGSt-Mitgliedschaft
BEGSt-Zeichnung: Der Countdown läuft

Steinfurt -

Die Zeichnungsfrist für den Erwerb von Anteilen der RWE an den Stadtwerken läuft Ende des Monats aus. Grund genug für die Verantwortlichen der BEGSt, nun nochmals die Werbetrommel zu rühren. Prominente Unterstützung erfahren sie dabei von Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer.

Mittwoch, 25.11.2015, 20:11 Uhr

Rührten gemeinsam die Werbetrommel: die BEGSt-Vorstände Hermann Lindhof (l.) und Sebastian Hahn sowie Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer.
Rührten gemeinsam die Werbetrommel: die BEGSt-Vorstände Hermann Lindhof (l.) und Sebastian Hahn sowie Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer. Foto: s

Eine perspektivische Verzinsung von um die vier Prozent, Nachlass auf die Strom- und Gasrechnung der Stadtwerke und ein gutes Gewissen, weil die regionale Energieerzeugung gestärkt wird: Es gibt überzeugende Gründe, warum es sich lohnen kann, Mitglied der Bürgerenergiegenossenschaft Steinfurt (BEGSt) zu werden. Da ist es schon überraschend, dass die derzeit im Raum stehenden 1,25 Millionen Euro Gesellschaftsanteile der RWE an den Stadtwerken noch nicht vollständig gezeichnet sind.

Wer Anteilseigner werden will, muss sich sputen: „Deadline für die noch ausstehenden rund 400 000 Euro Kapitalanteile ist der 30. November“, betonte gestern während einer Pressekonferenz im Rathaus BEGSt-Vorstand Hermann Lindhof.

Das Ziel der Genossenschaft: „Wir wollen mindesten 1000 Mitglieder in unseren Reihen haben“, so Vorstandskollege Sebastian Hahn. Die Chancen, diese Zahl schon bald zu erreichen, stünden gut: „Derzeit gehören rund 850 Genossen zur BEGSt“, berichtet Lindhof. Nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Stadtwerke profitierten von dem Engagement der Genossenschaft. Für den Energieversorger bedeutet der Anteilserwerb eine erhöhte Akzeptanz am Standort und eine geringere Abhängigkeit vom RWE-Konzern. Die durch den Netzbetrieb und die Geschäftstätigkeit erzielten Gewinne bleiben vor Ort.

Unterstützung im Bemühen um die Gewinnung weiterer Mitglieder erfährt die BEGSt von Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer. Wie wichtig die Stärkung einer dezentralen Energieversorgung sei, habe sich schon vielfach gezeigt, unter anderem beim Schneechaos von vor zehn Jahren.

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