Ostertraditionen
Familienessen und Osterparty

Familienfrühstück, Kaffee und Kuchen oder richtige Fete. Es gibt viele Arten, Ostern zu feiern. Wo manche nur entspannt sich das Osterfeuer angucken, drehen andere auf den Osterpartys im Kreis richtig auf.

Donnerstag, 17.03.2016, 15:03 Uhr

Wie wird Ostern eigentlich gefeiert? In vielen Familien gibt es die unterschiedlichsten Bräuche. Diese sind meistens eine jahrelange Tradition, obwohl der eigentliche christliche Hintergrund heute kaum noch eine Rolle spielt.

An Ostern wird im Christentum die Kreuzigung und Auferstehung von Jesus gefeiert. Es ist das wichtigste religiöse Ereignis im Jahr, deshalb gehen viele in die Kirche. Karfreitag darf kein Fleisch gegessen werden, da Jesus an dem Tag gestorben ist. Traditionell gibt es bei vielen Familien dann Fisch oder Struwen. Am Ostersonntag werden die bunt bemalten Eier gesucht und das ist für alle Nicht-Kirchgänger der wichtigste Teil des ganzen Tages. Vor allem die ganz Jungen freuen sich auf die Suche im Garten.

Heutzutage werden mehr Schokolade, Marzipan und Süßigkeiten versteckt, da diese Dinge nach der Fastenzeit nicht fehlen dürfen. Viele gucken dann im Garten, ob sie nicht bunte oder süße Kleinigkeiten sehen. Davor wird meistens mit der Familie groß gefrühstückt, woraus dann meistens eher ein ,,Brunch“ wird. Ein frischer Hefezopf und selbst gemachte Dekohasen gehören auf dem Frühstückstisch dazu. In anderen Küchen wird am Sonntagmittag auch das Osterlamm zubereitet und die Familien machen danach einen traditionellen Spaziergang, welcher nicht nur der Gesundheit zuträgt. ,, An Ostern steht bei uns die Familie im Mittelpunkt“, sagt Sophie Stanitzok aus Horstmar. Abends wird dann traditionell eines der vielen Osterfeuer besucht. „Wir gehen alle zusammen Ostersonntag zum Osterfeuer. Dieses Jahr müssen wird das aber auf Samstag verlegen“, erzählt Ellen Kuper, Schülerin aus Nordwalde. Dies war früher ein Brauch, der die bösen Geister vertreiben sollte.

Nach dem Feuer ist allerdings noch lange nicht Schluss. Im Kreis Steinfurt wird an manchen Locations danach erst richtig aufgedreht. Viele Jugendliche nutzen die Feiertage nämlich, um mal richtig auf den Putz zu hauen. Ein Ziel ist da sicher die Zeltparty in Dumte. Am Ostersonntag können dort alle ab 16 Jahren nach dem Familienessen feiern gehen. Allerdings sollten diejenigen, die unter 18 sind und länger als 24 Uhr da bleiben wollen den „Muttizettel“ nicht vergessen, sonst endet die Feier schon um Mitternacht.

Marie Sommer

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