Kreistag entscheidet
Hospital: Zuschuss statt nur Bürgschaft

Kreis Steinfurt -

Statt einer Bürgerschaft von 2,5 Millionen Euro will der Kreis Steinfurt dem Borghorster Marienhospital jetzt einen einmaligen Zuschuss in gleicher Höhe zur Verfügung stellen.

Freitag, 08.04.2016, 16:04 Uhr

Der Kreis Steinfurt wird sich an der Rettung des Borghorster Marienhospitals mit einem einmaligen Zuschuss von 2,5 Millionen Euro beteiligen. Anders als ursprünglich geplant, soll das Geld nicht als Bürgschaft, sondern eben als Zuschuss zur Verfügung gestellt werden. Dafür wirbt die Kreisverwaltung in einer Beschlussvorlage für den Kreistag am 25. April.

Ohne diesen Zuschuss, so heißt es in der Vorlage, könne die Situation entstehen, dass der Kreis selbst die Trägerschaft für das Krankenhaus übernehmen müsse. Dabei entstünde eine jährliche Verlustabdeckung, die den einmaligen Betrag von 2,5 Millionen Euro deutlichübersteigen und die jährlich aus der Kreisumlage finanziert werden müsste.

Die ursprünglich beschlossene Bürgschaft war daran geknüpft gewesen, dass das Land den Kreis anweisen würde, den Krankenhausbetrieb sicherzustellen – eine Prämisse, die mit dem Engagement des Uniklinikums Münster aber endgültig hinfällig wurde.

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