zdi-Regionalentscheid
„Arnoldiboter“ packt der Ehrgeiz

Steinfurt -

Mit Technikbegeisterung zum Wettbewerb: Die IT-Schülergruppe „Arnoldiboter“ des Gymnasiums Arnoldinum nimmt heute am Regionalentscheid des Roboterwettbewerbs des zdi in der Kreissporthalle teil. Zehn Programmieraufgaben gilt es dort im Wettstreit mit weiteren Schülerteams zu bewältigen.

Montag, 25.04.2016, 20:04 Uhr

Treten heute im Regionalentscheid an: Die „Arnoldiboter“  Aaron, Philipp, David, Tom, Leo und Fabian (v.l.). Im Lernzentrum Horstmar tüftelten sie gestern an den letzten Feinheiten für ihren großen Auftritt in der Kreissporthalle.
Treten heute im Regionalentscheid an: Die „Arnoldiboter“  Aaron, Philipp, David, Tom, Leo und Fabian (v.l.). Im Lernzentrum Horstmar tüftelten sie gestern an den letzten Feinheiten für ihren großen Auftritt in der Kreissporthalle. Foto: Schippers

Wird er es schaffen? Sechs jugendliche Augenpaare schauen gebannt auf den Roboter, der sich gerade von seinem Startplatz aus in Bewegung gesetzt hat. Wie von Geisterhand dreht und wendet er, fährt um Ecken und auf ein Pendel zu, das es auszulösen gilt. Der Roboterhebel fährt aus . . . und: Jubel bricht aus! Das Pendel schwingt durch die Luft. „Toll gemacht, die Aufgabe hätten wir schon mal geschafft“, zeigt sich Evelyn Grahl zufrieden. Die Arnoldinum-Fachlehrerin bereitet im Rahmen eines Mathe-Informatik-Wahlpflichtkurses seit Februar ihre Schützlinge Aaron, Leo, David, Philipp, Fabian und Tom auf die Teilnahme am Roboterwettbewerb der Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“ (zdi) vor. Gestern rauchten die Köpfe der Achtklässler besonders stark: Es war die letzte Möglichkeit, Feinjustierungen vorzunehmen, bevor der Schüler-Wettkampf am heutigen Dienstag in der Kreissporthalle beginnt.

Die „Arnoldiboter“, so der treffende Name der technikbegeisterten Jugendlichen, treten dann im Regionalentscheid der Kategorie „Robot Game“ gegen neun Konkurrenzteams anderer weiterführender Schulen an. Nicht nur das weckt ihren Ehrgeiz: Im vergangenen Jahr schafften die Vorgänger einen dritten und vierten Platz. Das wollen die Jungs natürlich nur zu gern überbieten.

Ganz einfach wird das nicht, sind doch die gestellten zehn Aufgaben nicht von Pappe. In nur zweieinhalb Minuten gilt es, auf einer vorgegebenen Spielmatte diverse Areale anzufahren und dort den Roboter bestimmte Tätigkeiten auszuführen zu lassen. Das geht nur mit einem genauen Plan und effektiver Arbeitsteilung. Und so gibt es bei den „Arnoldibotern“ Programmierer und Konstrukteure. Immerhin haben die Mannschaften drei Durchgänge, nur der beste kommt in die Wertung. „Es ist trotzdem fast unmöglich, in der vorgegebenen Zeit alle Aufgaben zu erfüllen“, weiß Grahl. Dennoch findet es die Lehrerin gut, dass das Niveau zuletzt angehoben worden ist.

Mit Feuereifer sind die 13- bis 14-jährigen Jungs im Lernmittelraum des Lernzentrums Horstmar dabei, an den letzten Feinheiten für ihren großen Auftritt am heutigen Dienstag zu feilen. Zum Einsatz kommen übrigens keine High-Tech-Roboter, sondern Lego-Technik-Modelle in einer speziellen Schulausführung. Immerhin jedoch verfügen sie schon über Details wie Licht- oder Ultraschallsensoren. Wichtig ist, dass die Schüler selbst probieren. Lehrer fungieren nur als Berater.

Und wenn es beim Wettbewerb nicht so gut läuft? Im kommenden Jahr soll in jedem Fall ein weiterer Anlauf unternommen werden. Aber wie gesagt, der Ehrgeiz hat die „Arnoldiboter“ gepackt.

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