Chefsache
KI zum 1. Juli startklar

Kreis Steinfurt -

Schon zum 1. Juli könne das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Steinfurt an den Start gehen, erwartet Landrat Klaus Effing. Er macht das Thema Integration zur Chefsache.

Mittwoch, 27.04.2016, 17:04 Uhr

Drückt aufs Tempo: Landrat Klaus Effing
Drückt aufs Tempo: Landrat Klaus Effing

Einstimmig hat der Kreistag am Montagabend die Verwaltung beauftragt, umgehend Fördermittel für ein Kommunales Integrationszentrum zu beantragen. Mit der Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums, kurz KI, soll es jetzt schnell gehen. Landrat Klaus Effing erklärte gestern auf Anfrage, dass er den 1. Juli als Starttermin anstrebe.

Eine grundsätzlich Genehmigung zur Einrichtung des KI ist schon am 4. April beim Kreis eingegangen. In dem Bescheid wird ausdrücklich die „sehr gute Vorarbeit“ der Kreisverwaltung gelobt. Mit der Beantragung der Fördermittel sei eine sofortige Refinanzierung der bestehenden zwei Stellen der Koordinierungsstelle Integration möglich, die damit ins KI übergehen, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Das Land weise zusätzlich zwei Lehrkräfte zu, die weiteren 1,5 Stellen werden ausgeschrieben und können zu einem späteren Zeitpunkt besetzt werden. Der Zuschussbedarf des Kreises beträgt insgesamt 203 000 Euro pro Jahr. „Da die Zuweisung des Landes für das kreiseigene Personal nur bis Ende 2017 gesichert bist, könnte sich der Zuschussbedarf ab 2018 auf 373 000 Euro erhöhen“, heißt es in der Vorlage.

Schon in der Kreistagssitzung hatte Effing erklärt, dass ein höherer Zuschussbedarf das KI-Projekt nicht mehr grundsätzlich gefährden würde: „Dann werden wir das KI mit Eigenmitteln fortführen. Wenn wir so etwas auf die Spur setzen, dann machen wir es auch richtig“.

Dazu gehört, dass das KI in ein allgemeines Integrationsamt innerhalb der Kreisverwaltung eingebettet werden soll. Dieses Amt, so Effing, solle sich nicht nur um die Integration von Flüchtlingen kümmern, sondern auch um die Integration anderer hier lebender Ausländer, aber auch von Menschen mit Behinderungen oder anderen Gruppen mit Integrationsbedarf. Dazu erarbeite derzeit eine ämterübergreifende Projektgruppe ein „Auftaktkonzept Integration“, das am 4. Juli dem Kreistag vorgestellt werde.

Im Übrigen wird Effing das künftige Integrationsamt zur Chefsache machen, indem er es in das Landratsdezernat eingliedert und nicht in das Sozial-Dezernat III.

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