3. Campus-Fest der FH bietet abwechslungsreiche Unterhaltung
Open-Air-Feeling pur

Burgsteinfurt -

„Schön, dass so viele Studierende, Mitarbeiter und Bürger unsere Einladung angenommen haben.“ Das Fazit von Holger Dietrich, Hauptorganisator der Drittauflage des Campus-Festes, fällt am Tag eins nach der Veranstaltung positiv aus. Das vielseitige Programm mit Campus-Challenge, Vorträgen und Live-Musik sei auf positive Resonanz gestoßen, so der Leiter des Hochschulmarketings. „Viele Hochschulangehörige haben die Gelegenheit genutzt, der Familie und den Freunden den Campus zu zeigen und die besondere Atmosphäre zu genießen.“

Donnerstag, 19.05.2016, 17:05 Uhr

Top-Act „Kapelle Petra“ heizte den Besuchern mit eingängigen Indie-Rock-Rhythmen ein – Open-Air-Feeling pur am Steinfurter Campus.
Top-Act „Kapelle Petra“ heizte den Besuchern mit eingängigen Indie-Rock-Rhythmen ein – Open-Air-Feeling pur am Steinfurter Campus. Foto: FH

Bei der Campus-Challenge, bei der zwölf Teams gegeneinander antraten, war am Ende die Mannschaft „Laser Ritter Sport “ vom Fachbereich Physikalische Technik ganz vorn. Der Preis: eine Brauereibesichtigung.

Dass auch Wissenschaft Spaß machen kann, bewiesen drei Professoren bei ihren öffentlichen Vorträgen. Prof. Dr. Peter Vennemann zeigte dem Publikum in anschaulichen Vergleichen die Dimensionen des Primärenergiebedarfs auf. Mit vielen Video-Beispielen machte Prof. Dr. David Hochmann deutlich, wie Hightech-Forschung in der Technischen Orthopädie Menschen mit Handicap das Gehen ermöglichen kann. Besonders gut besucht war der Vortrag von Prof. Dr. Thomas Schupp zum Thema Glyphosat. Der Toxikologe nahm Stellung zur aktuellen Diskussion um das Herbizid und erklärte, wie Grenzwerte festgelegt werden.

Drei Bands sorgten abends für Open-Air-Stimmung auf dem Campus: Ein Heimspiel hatten „The RockIngs“, gegründet von Professoren, Studierenden und Absolventen der Steinfurter Fachbereiche. „Caught Indie Act“, eine auf Indierock spezialisierte Coverband aus Osnabrück , heizte weiter die Stimmung ein. Unplugged und ohne elektrische Gitarren präsentierte sie Indie-Klassiker in eigenem, kreativen Stil – samt pink umhüllter Trompete und Schutzbrillen.

Beim Auftritt des Top-Acts „Kapelle Petra“ wurde es sehr voll auf dem Festplatz. Die Band aus Hamm bot deutschsprachige Songs – auch über ernstere Themen, aber immer humorvoll verpackt. Ein besonderer Hingucker waren die vielen Requisiten und die lebendige „Bühnenskulptur“, das Bandmitglied Gazelle. „Wir freuen uns total, dass wir in Steinfurt unsere Festival-Saison eröffnen durften“, so Sänger und Gitarrist Guido Scholz backstage.

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