Heckenbrand breitet sich auf zwei Dachstühle aus
Feuer macht zwei Häuser unbewohnbar

Borghorst -

Bei einem Brand in der Hölderlinstraße in Borghorst ist am Samstag rund 350 000 Euro Sachschaden entstanden. Die Polizei hat den Unglücksort beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

Sonntag, 22.05.2016, 12:05 Uhr

Rasend schnell sind die Flammen vom Garten auf den Bungalow und das Nachbargebäude am Hölderlinweg in Borghorst übergeschlagen. Am Ende waren die Dachstühle nicht mehr zu retten.
Rasend schnell sind die Flammen vom Garten auf den Bungalow und das Nachbargebäude am Hölderlinweg in Borghorst übergeschlagen. Am Ende waren die Dachstühle nicht mehr zu retten. Foto: Feuerwehr Steinfurt/GudrunNiewöhner

Bei einem Brand in der Hölderlinstraße in Borghorst ist am Samstag ein Sachschaden von rund 350 000 Euro entstanden. Die Kriminalpolizei hat den Unglücksort beschlagnahmt. Sie ist dabei, die Ursache zu ermitteln.

Die Feuerwehr war zunächst um 10.47 Uhr wegen eines Heckenbrandes alarmiert worden. Im Garten wollte der Eigentümer Unkraut mit einem Brenner abflämmen. Wie die Feuerwehr berichtet, hat sich dabei ein Baum entzündet, der offenbar schlagartig in Flammen aufgegangen ist. Versuche des Hauseigentümers, den Brand zu löschen, schlugen fehl. Das Feuer breitete sich um das Gebäude aus und setzte den Dachstuhl in Brand.

Für die Einsatzleitung der Feuerwehr war schnell klar, dass der ursprüngliche Heckenbrand nicht mit den Besatzungen von zwei Löschfahrzeugen eingedämmt werden konnte. Es wurde um kurz vor 11 Uhr Vollalarm für beide Steinfurter Löschzüge ausgelöst.

Über eine Verbindung mit Dachüberstand, der nach Angaben der Feuerwehr offenbar als Strohlager genutzt worden ist, sind die Flammen dann auf das Nachbargebäude übergeschlagen und haben auch dort den Dachstuhl in Brand gesetzt.

Unter anderem musste die Drehleiter eingesetzt werden, um das Feuer von oben zu löschen.

Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurde die Dachhaut aufgenommen, um Glutnester zu ersticken. Zu Nachlöscharbeiten musste die Wehr am Nachmittag noch einmal um kurz vor 16 Uhr ausrücken.

Verletzt wurde niemand. Beide Gebäude, so fügte Feuerwehrsprecher Christoff Schwarz in seinem Bericht abschließend an, sind nach dem Brand und den Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar.

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