Gartentour Nummer vier des Heimatvereins
Acht grüne Schmuckstücke auf der Rundreise

Borghorst -

Gartentour Nummer fünf steht erst in zwei Jahren vor der Tür. Und Organisator Franz Josef Schönebeck ist sich jetzt schon sicher: „Sie ist so gut wie in trockenen Tüchern.“ Es gibt in Borghorst offensichtlich genügend Menschen, die zum einen einen schönen Garten haben und ihn zum anderen auch gerne zeigen. Acht grüne Kleinode liegen am 26. Juni auf der zehn Kilometer langen Radlerroute, die der Heimatverein wieder mit viel Akribie ausgearbeitet hat.

Montag, 06.06.2016, 14:06 Uhr

Organisatoren wie Gartenbesitzer präsentierten in Pastors Garten die Plakate zur Gartentour 2016, die ab sofort für die Rundreise werben.
Organisatoren wie Gartenbesitzer präsentierten in Pastors Garten die Plakate zur Gartentour 2016, die ab sofort für die Rundreise werben. Foto: Axel Roll

„Wir haben uns dieses Mal bewusst auf kleinere Gärten beschränkt“, erläuterte Franz Josef Schönebeck bei der Präsentation des Programms am Montagmorgen. So sollen die Teilnehmer Ideen bekommen, was auch auf relativ kleinen Quadratmeterzahlen alles entstehen kann.

Unter den acht Gärten ist allerdings einer, zu dem das Attribut klein überhaupt nicht passen will. Das ist das neugestaltete Grün am Pfarrhaus. Pastor Markus Dördelmann lädt nicht nur dazu ein, sich den kleinen Park näher anzuschauen. Die Gartentour-Radler können sich an dieser letzten Station auch stärken. Heißer Kaffee, kalte Getränke und Würstchen vom Grill bieten dort die Jugendlichen an, die im kommenden Jahr mit Dördelmann nach Israel fahren wollen und dafür noch eine Auffrischung ihrer Reisekasse benötigen.

Organisatorisch läuft alles wie bei den vorangegangenen drei Inspektionsreisen. Der Startschuss fällt um 10 Uhr am Heimathaus . Dort gibt es gegen zwei Euro den Flyer mit den Daten zur Rundreise . Gestartet werden kann nach Lust und Laune. Um 18 Uhr drehen die Besitzer der acht Gärten allerdings den Schlüssel rum. Dann ist Schluss. Die Rundstrecke wird am Morgen von den Helfern des Heimatvereins sorgsam markiert.

Franz Josef Schönebeck versicherte den Gastgebern der Tour 2016: „Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass von den Besuchern irgendetwas zerstört wird.“ Bei den letzten Touren waren zum Teil 2000 Besucher vor Ort – ohne dass im Nachhinein den Pflanzen auch nur ein Blättchen gekrümmt worden wäre.

Wie eingangs erwähnt: Die Heimatfreunde haben auch für eine Fortsetzung der Gartentouren genügend Grünflächenbesitzer in der Hinterhand, die die Törchen zu ihrem Kleinod für die Allgemeinheit öffnen wollen. „Zum Teil werden wir sogar direkt von den Gartenbesitzern angesprochen“, freut sich Franz Josef Schönebeck über die ungebrochen gute Resonanz.

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