Steinfurt-Seite im Web
Wetter-Infos mit regionalem Mehrwert

Steinfurt -

„Wettergeschehen Steinfurt – alles rund ums Wetter“ heißt das Gemeinschaftsportal in Facebook, das der 26-jährige Burgsteinfurter Kevin Smith ins Leben gerufen hat. Der Zuspruch ist groß und zeigt den Diskussionsbedarf. Noch keine Woche existent, hat die Seite bereits 450 Likes erhalten.

Sonntag, 19.06.2016, 14:06 Uhr

Freut sich über den Zuspruch, den seine Wetter-Seite binnen kürzester Zeit erfahren hat: Initiator Kevin Smith.
Freut sich über den Zuspruch, den seine Wetter-Seite binnen kürzester Zeit erfahren hat: Initiator Kevin Smith. Foto: rs

Noch nicht einmal eine Woche ist die Seite im sozialen Netzwerk Facebook existent, und schon hat sie fast 450 Likes, also „Gefällt mir“-Markierungen erhalten: Da darf Initiator Kevin Smith zu Recht schon ein bisschen stolz sein. „Wettergeschehen Steinfurt – alles rund ums Wetter“ heißt das Gemeinschaftsportal im Web, das der 26-jährige Burgsteinfurter ins Leben gerufen hat. Die Idee dazu hatte er schon länger, berichtet der Garten- und Landschaftsbauer im Gespräch mit dieser Zeitung. Letztlich den Anstoß gab am vergangenen Dienstag eine Diskussion in der Gruppe „Wir sind alles Steinfurter“ über ein eingestelltes Foto, dass eine tornadoähnliche Wolke über der Stemmerter Altstadt zeigt. „Es hat sich ein reger Austausch über dieses Phänomen, aber auch über den Klimawandel allgemein entwickelt, bei dem ich mich auch eingebracht habe“, sagt Smith. Dass sei dann der Auslöser dafür gewesen, eine allgemeine Seite über das Wettergeschehen in Steinfurt einzurichten. Sie ist allgemein zugänglich, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Mir geht es darum, mit dieser Plattform auch im Ernstfall einen schnellen Informationsaustausch zu ermöglichen“, so der junge Burgsteinfurter. Bei schweren Unwettern mit Überschwemmungen könne über das Portal auch Hilfe organisiert werden. „Ich denke, dass die Seite gut geeignet ist, ein Netzwerk zu bilden, das nicht nur gut funktioniert, sondern auch präventiv wirkt.“ Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, könne es dazu beitragen, die Folgen zu mildern.

Für den 26-Jährigen, der sich nach eigenem Bekunden schon als Junge für Wetterereignisse und Klimaprozesse interessiert hat und zudem privat Wetteraufzeichnungen macht, steht außer Frage, dass der viel diskutierte Klimawandel auch hiesige Breiten erreicht hat. Smith: „Was da an Gewittern und Starkregen auf uns niedergeht, das ist doch alles nicht mehr normal.“

Die Resonanz auf seine Netz-Initiative bestätigt ihn in seiner Erkenntnis, sie hat ihn aber auch ziemlich überrascht. Der Zuspruch ist groß, fordert mich aber auch sehr, weil viele Nachrichten eingehen, die ich als Administrator nun prüfen muss“, so der Burgsteinfurter. Er würde sich darüber freuen, wenn weitere Mitstreiter zu ihm stoßen und ihn unterstützen. Das würde ihm auch das Vorhaben erleichtern, das Angebot auf die Umgebung der Kreisstadt auszuweiten.

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