Rang 32 für Peter Diedrichkeit bei Hunde-Meisterschaft
Beim Schutzdienst ist „Quint“ voll da

Burgsteinfurt / Mettingen -

„Spannend“ war das Wochenende für den Burgsteinfurter Peter Diedrichkeit. Der 60-Jährige ist erstmals mit seinem Schäferhundrüden „Quint vom Fuchsgraben“ bei der Deutschen Meisterschaft der Gebrauchshunde im Mettinger VfL-Stadion an den Start gegangen – und hat mit dem 32. Rang einen guten Platz im Mittelfeld erreicht.

Sonntag, 07.08.2016, 16:08 Uhr

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„Spannend“ war das Wochenende für den Burgsteinfurter Peter Diedrichkeit. Der 60-Jährige ist erstmals mit seinem Schäferhundrüden „ Quint vom Fuchsgraben“ bei der Deutschen Meisterschaft der Gebrauchshunde im Mettinger VfL-Stadion an den Start gegangen – und hat mit dem 32. Rang einen guten Platz im Mittelfeld erreicht. Diedrichkeit war bei dem Wettbewerb mit 63 Startern der einzige Hundesportler aus der Region. Bei dem Turnier maßen sich die besten Hundeführer Deutschlands mit verschiedenen Großhundrassen.

Diedrichkeit war mit seinen Tieren bislang vor allem auf Schäferhund-Verbandsebene angetreten. Deshalb war diese Wochenende eine besondere Herausforderung; Die Konkurrenz war groß. „Alles kann man einfach nicht trainieren“, bilanzierte der Burgsteinfurter nach seinen Prüfungen am frühen Samstagmorgen. Die vielen Zuschauer, Lautsprecherdurchsagen, ein wenig Aufregung beim Hundeführer – da verliere der Hund auch mal die Konzentration. Hinzu kommt: Die unterschiedlichen Rasseverbände – unter anderem für Schäferhunde, Schnauzer oder Rottweiler – haben auch unterschiedliche Prüfungsanforderungen, beispielsweise bei den Gegenständen, die die Tiere auf der Fährte suchen mussten. So kam es, dass Quint dort zwei Dinge übersah – Punktabzug. In der Kategorie Unterordnung fehlte etwas mehr Genauigkeit, dafür war der Vierbeiner beim Schutzdienst voll da: 94 von 100 Punkten.

Kritik übte der Burgsteinfurter, der selbst Leistungsrichter und Richterobmann im Schäferhundverband RSV2000 ist und seit mehr als 30 Jahren Hundesport betreibt, im Anschluss an den Bewertungsmaßstäben. Es sei „sehr scharf gerichtet“ worden: „Es gab wenig Spielraum. Teilweise war das nicht ganz nachzuvollziehen.“ Es gebe eben auch Grenzen bei dem, was in der Ausbildung machbar sei. Dem hält Eberhard Uekötter , Geschäftsstellenleiter des Turniers vom Verband der Gebrauchshunde, entgegen: „Die Messlatte ist hoch. Aber das ist schließlich eine Deutsche Meisterschaft mit dem Ziel Weltmeisterschaft.“ Um die besten fünf Gebrauchshundesportler Deutschlands auszuwählen, müssten die Anforderungen von Anfang an hoch sein.

Nach dem Turnier blicken Diedrichkeit und Quint nun schon wieder auf die nächste Prüfung: die Weltmeisterschaft im eigenen Verband. Diese steht im Oktober an.

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