„Sommergeflüster“
Richtiger Abend zur richtigen Zeit

Gravenhorst -

Zehnte Auflage von „Sommergeflüster“ im Kloster Gravenhorst: Rund 230 Gäste aus Politik und Wirtschaft nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zum Netzwerken.

Freitag, 26.08.2016, 16:08 Uhr

Heißer Auftakt für 230 Gäste im lichtdurchfluteten Kloster-Innenhof.
Heißer Auftakt für 230 Gäste im lichtdurchfluteten Kloster-Innenhof. Foto: Claus Kossag

Wirtschaftstreff im Kloster Gravenhorst bei 34 Grad: Die 10. Auflage des „ Sommergeflüsters “ hätte hochsommerlicher nicht sein können. 230 Gäste waren der Einladung von Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt), Wirtschaftsvereinigung Steinfurt WVS und Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf gefolgt. Landrat Dr. Klaus Effing war bei der Begrüßung sichtlich erfreut: Ein richtiger Sommerabend zur richtigen Zeit. Und das alles im so wunderbaren Ambiente des Klosters Gravenhorst.

Die zehnte Auflage des Sommergeflüsters war zugleich auch eine Premiere. Erstmals an einem Donnerstagabend und nicht am Sonntagvormittag, erstmals mit nur eine m Programmpunkt und dafür mit viel Zeit für gute Gespräche – so gab es mehr Gelegenheit zum „Netzwerken“.

Nach dem heißen Start im sonnendurchfluteten Klosterhof gab es eine kleine Abkühlung hinter den dicken Mauern des Klosters. Dr. Emmanuel Ede sprach vor der Unternehmerschaft zum Thema „Typisch deutsch!? – Ein Blick in den Spiegel“. Ede, Deutscher nigerianischer Herkunft und Experte für interkulturelle Kompetenz, sprach über kulturelle Unterschiede, über den Umgang mit Geschäftspartnern aus anderen Kulturkreisen wie in Afrika, Asien oder Lateinamerika. Dr. Emmanuel Ede, seit 46 in Deutschland und als Student bei agn (Architekten, Ingenieure, Generalplaner) in Ibbenbüren tätig, blickte auf typisch deutsche Tugenden. Zum Beispiel auf „ZDF“: Zahlen, Daten, Fakten. Ede weiß diese Zielorientierung der Deutschen zu schätzen. Aber er weiß auch, wie wichtig in anderen Kulturkreisen eine Beziehungsorientierung ist. Ein Beispiel: Wem der Smalltalk, die Tasse Tee, das Gespräch über die Familie, in Afrika nicht in den Zeitplan passt, wird es schwer haben, ins Geschäft zu kommen. Interkulturelle Kompetenz, so Ede, sie sei heute wichtiger denn je.

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