Stuhl-Tour die sechste mit den Gebrüdern Möxel
Bildhaft und schwungvoll

Steinfurt -

Eine Erfolgsgeschichte bleibt weiter auf Kurs. Zur sechsten Steinfurter „Stuhl-Tour 2016 – Leben in leeren Läden“ laden die Initiatoren Michael und Ulrike Siefke, Vera und Brian Rennie sowie Inge und Helmut Blees die „Gebrüder Möxel“ ein. Am Freitag (4. November) treten sie um 19.30 Uhr im alten Minnebusch-Laden, Auf dem Schilde 23, in Borghorst auf.

Dienstag, 25.10.2016, 15:10 Uhr

Gäste der nächsten Stuhltour sind Thomas Gerullis und Axel Ronig.
Gäste der nächsten Stuhltour sind Thomas Gerullis und Axel Ronig. Foto: nix

Im Gepäck haben Thomas „Mötte“ Gerullis und Axel Ronig amüsante und tiefsinnige deutsche sowie jiddische Lieder, Geschichten und Anekdoten. Die beiden Ahlener sind ein eingespieltes Team, denn sie kennen sich bereits seit 40 Jahren.

„Dem Jidns Schprach ist jiddisch“ – des Juden Sprache ist jiddisch – lautet die Überschrift des Programms. In Geschichten und Liedern zeichnen die beiden Künstler mit Geige, Mandoline, Gitarre und Gesang das Bild der jiddischen „Schtetl“- galizische Dörfer – und ihrer Bewohner nach. Schauplatz ist vornehmlich das Osteuropa des letzten Jahrhunderts. Weise und erleuchtend, gewürzt mit hintergründigem Humor, ist die Lebenshilfe der Rabbis. Ihre Logik verblüfft, keiner kann sich ihr entziehen. Verschmitzt klären Gauner und Schnorrer, berühmte Leute oder auch Narren die kleinen Probleme zwischen Himmel und Erde. Bildhaft , melodienreich, schwungvoll aber auch getragen berichten die Lieder und Geschichten von den Alltäglichkeiten des jiddischen Lebens, von Leid und Lebensfreude.

Die Gebrüder Möxel singen und erzählen an vielen Stellen auf jiddisch. Doch keine Angst, sie leiten ihre Beiträge entsprechend ein, so dass die Anekdoten leicht nachzuvollziehen sind.

Gerullig und Ronig waren mit „Möttes Band“ im Jahr 1998 Preisträger des WDR-Folkwettbewerbs und tourten auf Einladung des Goethe-Instituts erfolgreich durch Nordengland . Darüber hinaus veröffentlichten sie das Album „Leben“ mit deutschen und jiddischen Liedern. Der Eintritt ist wie gewohnt frei.

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