CDU nominiert Anja Karliczek
In Berlin „voll angekommen“

Ibbenbüren -

Tolles Ergebnis für die Abgeordnete Anja Karliczek: Mit 161 von 165 möglichen Stimmen nominierte die CDU die Brochterbeckerin erneut für den Bundestag.

Donnerstag, 03.11.2016, 16:11 Uhr

Anja Karliczek  ist erneut als Bundestagskandidatin der CDU nominiert worden. Mit ihr freut sich die CDU-Kreisvorsitzende Christina Schulze Föcking (r.)
Anja Karliczek  ist erneut als Bundestagskandidatin der CDU nominiert worden. Mit ihr freut sich die CDU-Kreisvorsitzende Christina Schulze Föcking (r.) Foto: Sabine Plake

Wie ist Anja Karliczek ? Wie ist ihre Arbeit an der Basis angekommen? Wie sehr stehen die CDU-Mitglieder hinter ihr? Die Anspannung war der CDU-Bundestagsabgeordneten bei der Wahlkreis-Vertreterversammlung für den Bundestag am Mittwochabend durchaus anzumerken. Im Ringhotel Mutter Bahr in Ibbenbüren-Uffeln stand ihre erneute Nominierung an. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Und mit dem Ergebnis lässt sich richtig gut leben: Von 165 Stimmberechtigten stimmten 161 für die Brochterbeckerin .

Es gab eine Enthaltung und drei Gegenstimmen. „Mir fehlen die Worte“, sagte eine glückliche Anja Karliczek, die zuerst von ihrer Familie und dann von den CDU-Mitgliedern beglückwünscht wurde.

„Es war kein kleiner Schritt vom kleinen Tecklenburg nach Berlin “, beschrieb Karliczek die Situation vor vier Jahren. Dort sei sie allerdings „voll angekommen“, lobte die Kreisvorsitzende Christina Schulze Föcking . Als Fachfrau habe sie sich einen Namen gemacht. Karliczek, hob sie hervor, nehme die Menschen ernst.

Anja Karliczek selbst skizzierte ihre Arbeit in Berlin. Vor allen Dingen in den vergangenen 15 Monaten „sind wir an allen Fronten gefordert“. Wichtig sei ein starker Staat, eine starke Regierung, betonte sie. Deutschland gehe es so gut wie nie zuvor. Es habe noch nie so viele Beschäftigte gegeben, so wenig Arbeitslose, die Reallöhne seien so stark wie nie gestiegen. Seit sechs Jahren „haben wir ein gesundes Wirtschaftswachstum“ und mittlerweile „haben wir den 4. Bundeshaushalt ohne neue Schulden.“ Trotz dieser ökonomisch guten Rahmenbedingungen machten sich die Menschen große Sorgen angesichts der Unruhen in der Welt. Deutschland stehe vor großen Herausforderungen, aber „wir haben auch schon viele gemeistert“, erinnerte Karliczek beispielsweise an die Deutsche Einheit.

Die innere und äußere Sicherheit habe Priorität. Die äußere Sicherheit funktioniere aber nur gemeinsam mit den Nachbarn, also mit der EU, betonte Karliczek. Wichtig sei zusammenzuhalten, nach außen und auch nach innen: „Wir müssen als Union vorleben, was die Gesellschaft zusammenhält.“ Die freiheitliche Grundordnung sei nicht verhandelbar. Die Welt sei rasant im Wandel, aber: „Gemeinsam sind wir stark.“ Karliczek wird vermutlich gegen den SPD-Kandidaten Jürgen Cosse antreten.

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