Kammermusikförderpreis NRW
Der Kreativität Raum geben

Steinfurt -

Der diesjährige Kammermusikförderpreis NRW wurde am Sonntag in der Bagno-Konzertgalerie in Steinfurt an drei junge Kammermusikensembles durch Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke und Reinhard Knoll, Präsident des Landesmusikrats NRW, überreicht.

Sonntag, 06.11.2016, 15:11 Uhr

Schon seit 2012 spielen der 13-jährige Klarinettist Max Cosimo Liebe und Lara-Sophie Kluwe (Klavier) zusammen. Ihnen wie den anderen Preisträgern des Kammermusikförderpreise NRW konnten nicht nur Regierungspräsident Prof Dr. Reinhard Klenke und Landesmusikratschef Reinhard Knoll bemerkenswerte Musikalität bescheinigen.
Schon seit 2012 spielen der 13-jährige Klarinettist Max Cosimo Liebe und Lara-Sophie Kluwe (Klavier) zusammen. Ihnen wie den anderen Preisträgern des Kammermusikförderpreise NRW konnten nicht nur Regierungspräsident Prof Dr. Reinhard Klenke und Landesmusikratschef Reinhard Knoll bemerkenswerte Musikalität bescheinigen. Foto: Martin Fahlbusch

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke brachte es am Sonntagmorgen bei der Verleihung des Kammermusik-Förderpreises auf den Punkt. „Die Bagno-Konzertgalerie ist der Kammermusikort schlechthin. Hier erleben wir am heutigen Tage eine wundervolle Symbiose von historischem Ambiente und herausragender Akustik sowie aufstrebende junge Musiker, die die möglicherweise unverdiente Gnade eines einsprechenden Talentes mit viel harter Arbeit und der Unterstützung ihrer Familien und Lehrer zu beachtlicher Musikalität entwickelt haben.“ Und Klenke wusste, wovon er sprach, denn er hatte schon Lea Schürings, 16, Blockflöte), Johanna Bleyer (15, Blockflöte und Violine), Philip Neugebauer (16, Cello) und Josephina Lucke (15, Cembalo) als erstes Preisträger-Quartett mit den rund 150 Zuhörern erleben dürfen. Die vier haben sich vorrangig der so genannten Alten Musik verschrieben und überzeugten mit engagiertem Zusammenspiel und blendenden solistischen Fertigkeiten.

Diana Krüger hatte für die erkrankte Eva-Maria Mohn von der Andreas-Mohn Stiftung als einer der Förderinstitutionen des Kammermusikförderpreises zu Beginn hervorgehoben, dass die gewährte Unterstützung den jungen Musikern die Muße ermöglichen soll, Kreativität wachsen zu lassen und so virtuose Erlebnisse für die Zuhörer zu ermöglichen. Die Kooperation mit dem Förderkreis Kultur und Schlösser lasse Spiel- und Auftrittsorte zu, an denen junge Künstler in historischem Ambiente ihre Fertigkeiten präsentieren können.

Die Zuhörer in der Bagno-Konzertgalerie kamen auch noch in den Genuss des Duos Max Cosimo Liebe (Klarinette) und Lara-Sophie Kluwe (Klavier). Die beiden 13- und 14-jährigen Jugendlichen spielen schon seit 2012 zusammen und überzeugten durch eine atemberaubende Spielfreude und musikalische Fertigkeit.

Ausgezeichnet wurde auch das Almanda-Trio mit Linda Guo (17, Violine), Alexandra Momot (16, Klavier) und dem wegen anderer Konzerttätigkeit verhinderten Cellisten Manuel Lip­stein.

Der Präsident des Landesmusikrates NRW , Reinhard Knoll, hob bei der Preisverleihung auch die wichtige Karriereförderung durch diesen Preis hervor. Die Auszeichnung ist mit jeweils 1500 Euro dotiert, hält einen viertägige Probeneinheit mit Lehrern der Wahl bereit und sorgt für ähnlich herausragende Konzertauftritte wie den am Sonntag im Bagno.

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