Borghorster Kolpinggedenktag mit Jubilarehrungen
Die Türen immer offen gehalten

Borghorst -

Bei der Feier in der Familienbildungsstätte stand die Jubilarehrung im Mittelpunkt. Auf 70-jährige Mitgliedschaft konnte Otto Leser zurückblicken. Als junger Tischlergeselle gehörte er, nach der Unterdrückung der Kolpingsfamilie durch die Nationalsozialisten, zu den ersten Borghorster Handwerksgesellen, die 1946 zum Neustart in den Verein aufgenommen wurden.

Montag, 05.12.2016, 15:12 Uhr

Ehre, wem Ehre gebührt: Petra Föllen (r.) und Josef Pohlmann (l.) vom Leitungsteam ehrten die Kolping-Jubilare.
Ehre, wem Ehre gebührt: Petra Föllen (r.) und Josef Pohlmann (l.) vom Leitungsteam ehrten die Kolping-Jubilare. Foto: Karl Kamer

Die Kolpingsfamilie hat am Samstagabend, während der Abendmesse in der St.-Nikomedes-Kirche, das Wirken ihres Gründers Adolph Kolping gewürdigt und einen Blumenstrauß zu seinem Standbild gebracht.

Pfarrer Wilfried Küppers betonte in der Ansprache zum Kolpinggedenktag , dass es in der Adventszeit nicht nur um die Vorbereitungen für ein schönes Weihnachtsfest, sondern mit einem Blick in die Zukunft besonders um Gerechtigkeit und Frieden gehe. Kolping habe zum Beginn der Industrialisierung in einer unruhigen Zeit gelebt und sich um die Handwerksgesellen gekümmert. „Der hat einfach an einer Ecke angefangen, um ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen“, betonte Küppers.

Dank und Anerkennung für 65-jährige Treue zu Adolph Kolping und seinem Werk bekam Heinz Gövert. Willi Bilke und Karl Kamer wurden vor 60 Jahren in die Gemeinschaft aufgenommen und Willi Meier, Georg Tetenborg, Franz-Josef Rotterdam sowie Erich Merker gehören seit 50 Jahren dem Kolping an.

Gertrud Pöhlker und Luzia Faber waren die ersten Frauen, die vor 40 Jahren in die Kolpingsfamilie aufgenommen wurden. 40 Jahre dabei ist auch Thomas Vismann. Josef Pohlmann und Petra Völlen vom Leitungsteam überreichten allen Jubilaren die Urkunden und Ehrennadeln.

Ein Vertreter des Diözesanverbands bedankte sich in seinem Grußwort für „Euer Engagement und Euren Einsatz, für Eure offenen Türen für die Nöte der Welt und für Eure Gemeinschaft“. Er lud zugleich zum Kolpingtag am 23. September 2017 in Münster mit dem Motto „Es knistert und kracht“ ein.

Bekannt gegeben wurde auch der Termin für die Berlinfahrt des Bezirksverbandes, die vom 20. bis 23. März stattfindet. Dominik Föllen stellte die große Schuhsammelaktion des Kolpingwerkes vor. Wichtig sei, dass die Schuhe noch weiter getragen werden sollen und daher nicht stark verdreckt oder kaputt sein dürften, betonte er. Am Dienstag (13. Dezember) wollen die Senioren der Kolpingsfamilie die große Krippe in der Nikomedeskirche aufbauen. Bernhard Brüggemann wies darauf hin, dass das Treffen dazu um 14 Uhr am Pastorat ist.

Leckere Schnittchen und kalte Getränke luden nach dem offiziellen Teil des Abends dazu ein, noch lange in geselliger Atmosphäre zusammen zu sitzen.

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