Theater im Arnoldinum
Reset Europe

Burgsteinfurt -

Die Neu-Erfindung Europas“, ein spritzig-witziges Multi-Media-Schauspiel der Europa-Union (gesponsert durch die Stiftung Mercator und das Land NRW), hat am Donnerstag auf seiner Tour durchs Land im Arnoldinum mit Schülern der Oberstufe ein weiteres Publikum gefunden.

Donnerstag, 08.12.2016, 20:12 Uhr

Im Zeitraffer ging es bei der „Neu-Erfindung Europas“ von den Anfängen bis zur Gegenwart der Staatengemeinschaft. Die Aufführung der Europa-Union im Arnoldinum sprach die Schüler mit seiner schrägen und manchmal auch sehr betroffen machenden Inszenierung an, über die Zukunft der Staatengemeinschaft nachzudenken.
Im Zeitraffer ging es bei der „Neu-Erfindung Europas“ von den Anfängen bis zur Gegenwart der Staatengemeinschaft. Die Aufführung der Europa-Union im Arnoldinum sprach die Schüler mit seiner schrägen und manchmal auch sehr betroffen machenden Inszenierung an, über die Zukunft der Staatengemeinschaft nachzudenken. Foto: Drunkenmölle

Stoff war in Hülle und Fülle vorhanden. Und manchmal ging es hopplahopp wie im Zeitraffer durch die Geschichte, als Adenauer und de Gaulle Walzer tanzen, Ulbricht Deutschland mit einer Mauer teilt, mit der gewonnen Fußballweltmeisterschaft 1954 eine neue Nation geboren wird, die Queen von ihrem Thron wütet oder Merkel mal wieder ihre Raute macht. Schräg, rasant, erhellend – so war sie angekündigt, „Die Neu-Erfindung Europas “, ein spritzig-witziges Multi-Media-Schauspiel der Europa-Union (gesponsert durch die Stiftung Mercator und das Land NRW), das gestern Vormittag auf seiner Tour durchs Land im Arnoldinum mit Schülern der Oberstufe ein weiteres Publikum gefunden hat.

Die Neu-Erfindung von Europa – Theater im Arnoldinum

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  • Schauspiel der Europa-Union im Gymnasium Arnoldinum Foto: Drunkenmölle
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Was versprochen wurde, das wurde auch gehalten. Das Stück, von Thomas Nufer (Autor und Regisseur) und Dirk Schubert (pädagogisches Konzept und Projektleitung) mit Witz und Tempo arrangiert und einem vierköpfigen Schauspieler-Ensemble auf die Bühne gebracht, nimmt die Vision Europas als gefährdete Solidargemeinschaft in den Fokus, die dem Kontinent langsam zu entgleiten droht. Im Mittelpunkt: Frau Europa. Sie ist eine in die Jahre gekommene kranke Dame, die mit Elias, einem leicht autististischen Abiturienten, offenbar genau den richtigen Typen findet, um ihr angeschlagenes Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Er soll sie neu erfinden.

Elias macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Es kommt zu jeder Menge lebhaften und skurrilen Begegnungen mit bekannten und weniger bekannten Europäern, wobei klar wird, wie viel Engagement und Überzeugung es bedurfte, die Union in ihrer heutigen Form zu schaffen. Es gibt viel Licht, aber auch jede Menge Schatten, denn Elias wird bewusst, dass die Früchte jahrzehntelanger Bemühungen im Strudel der Krisen kaum noch wahrgenommen werden. Erst Grexit dann der Brexit, Flüchtlingsströme, Pegida-Demos – und was kommt noch? Elias gründet „Reset Europe“, die erste gesamteuropäische Partei. Ob sie die Rettung bringen kann?

Die Frage werden die Zuschauer beantworten müssen, wobei die Steinfurter Vertreter der Europa-Union natürlich hoffen, dass das Stück ausreichend Anregungen und Argumente dafür geben konnte, wie wichtig es ist, sich für ein grenzenloses und vor allem friedliches Miteinander einzusetzen.

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