DLRG Burgsteinfurt
Vorfreude auf neue Bleibe wächst

Burgsteinfurt -

Der Mietvertrag am Altstandort ist ausgelaufen, der Umzug in die neue Bleibe noch nicht vollzogen: Die DLRG-Ortsgruppe Burgsteinfurt lebt zurzeit mit Provisorien. Vorsitzende Sabine Rosenberger bleibt jedoch gelassen – auch dank der Unterstützungsangebot befreundeter Vereine.

Freitag, 03.02.2017, 19:00 Uhr aktualisiert: 03.02.2017, 19:02 Uhr
 
 

Auf den ersten Blick hört es sich dramatisch an: Die DLRG-Ortsgruppe Burgsteinfurt hat derzeit keine feste Bleibe. Doch die Vorsitzende Sabine Rosenberger und ihr Stellvertreter Günter Feistel sehen die Situation relativ entspannt. Der Mietvertrag mit dem Eigentümer der Altimmobilie am Viefhoek ist zwar zum Jahresende ausgelaufen und mit dem Bezug der neuen Vereinsunterkunft am bisherigen Standort des Kreisbauhofes rechnen beide erst zum 1. Juni. „Wir haben aber von vielfacher Seite Unterstützung signalisiert bekommen, wenn wir zum Beispiel Schulungsräume benötigen“, freut sich die Vereinsvorsitzende über die Angebote unter anderem des Breitensports, des Turnerbundes oder des künftigen Nachbarn DRK, den Wasserrettern für die Zeit des Übergangs unter die Arme zu greifen. Und auch der Altvermieter weiß um die besondere Situation und stellt seinen früheren Mietern für den Übergang noch eine Unterstellmöglichkeit für das Einsatzfahrzeug zur Verfügung.

Nach 15 Jahren in der Burgsteinfurter Altstadt geht es für den 200 Mitglieder starken Verein nun zum Telghauskamp. Unmittelbar nach dem Umzug der Straßenwärter in den Neubau im Seller Esch wird die DLRG-Ortsgruppe den ehemaligen Verwaltungstrakt beziehen. Die weiteren Hallengebäude, die im rückwärtigen Teil des Areals stehen, weichen Wohnbebauung (wir berichteten). „Das hätte der Kreis als Eigentümer auch mit dem Verwaltungstrakt tun können. Er hat sich aber für uns als Nutzer entschieden. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Günter Feistel. Das Gebäude sei in einem guten Zustand und bringe alle Voraussetzungen hinsichtlich Schulungsräume und Unterbringungsmöglichkeiten für das Equipment mit, die die DLRG an eine Unterkunft stelle. Die Lage sei ebenfalls gut, nicht nur wegen der Nähe zum DRK.

Der Entwurf für einen langfristigen Pachtvertrag liegt bereits vor, berichtet Sabine Rosenberger. Bevor ein Einzug erfolgen kann, müssten die Räume noch für die Bedürfnisse des Vereins hergerichtet werden. Dazu gehöre die Verlegung von Anschlüssen für Strom, Wasser und Gas, aber beispielsweise auch die Einrichtung von Umkleide- und Sanitärräumen.

Zuversichtlich zeigen sich die Vorstandsleute der DLRG in Sachen Freibad-Sanierung. Da die DLRG einer der Hauptnutzer von Vereinsseite ist, verfolgen Sabine Rosenberger und Günter Feistel die Bemühungen des Badbetreibers und des Fördervereins um den Erhalt der Einrichtung mit großer Aufmerksamkeit. „Die Signale stimmen uns sehr positiv“, sind beide davon überzeugt, dass die Sanierung wie geplant starten kann. Die Spendenbereitschaft der Steinfurter sei hoch, sagt Feistel mit Bezug auf die laufende Aktion des Fördervereins. Er hat sich, wie berichtet, verpflichtet, einen monetären Eigenanteil in Höhe von 135 000 Euro zum bestehenden Sanierungskonzept beizusteuern.

Apropos Spendenaktion: Eine solche hat auch die DLRG-Ortsgruppe selbst Ende Januar initiiert. Über die Spendenplattform der Kreissparkasse „Einfach gut machen“ besteht noch bis Ende März die Möglichkeit, die Wasserretter finanziell bei ihrem bevorstehenden Umzug zu unterstützen. „Das Geld soll für Renovierungsarbeiten und für die Anschaffung von Mobiliar verwendet werden“, berichtet Sabine Rosenberger. 4000 Euro wollen die DLRGler auf diese Weise zusammenbekommen. Sollte es mehr werden, werde das Geld in die Jugendarbeit gesteckt.

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