Steinfurt
Für dumm verkauft

Die nebenstehend zitierte Pressemitteilung der CDU enthält noch einige Passagen mehr. Darin stellt die Fraktion Empörung bei sich fest, wie sich diese Zeitung mit dem Thema auseinandergesetzt hat. „Eine sachlich fundierte Berichterstattung wie sie in anderen Städten erfolgte, wurde in Steinfurt schmerzlich vermisst“, heißt es bei den Christdemokraten wörtlich. Im Zusammenhang mit den kritischen Äußerungen der GAL ist von Demagogie die Rede.

Dienstag, 14.02.2017, 17:02 Uhr

Die in die Enge getriebenen Veranlasser für den 28 000 Euro teuren Griff in die Stadtkasse agieren offensichtlich nach der alten Binsenweisheit, dass Angriff die beste Verteidigung ist. In diesem Fall geht der Schuss für die Mehrheitsfraktion nach hinten los. Sie will den Eindruck vermitteln, dass der Rat vom Prinzip her gar nicht anders konnte, wenn er nicht gegen das neue Landesgesetz verstoßen wollte. Wenn dem so wäre: Warum haben dann alle anderen Städte im Umland eine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen abgelehnt? Sind das alles Gesetzesbrecher?

Auf die Spitze treibt es die CDU , in dem sie sich als Retter in der Not darstellt, der alles daran setzt, die Mehrbelastungen für die Stadt im Rahmen zu halten. Alles in allem ein Rohr krepierender Versuch, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen.

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