Jubiläumskonzert des SBO:
Jubiläumskonzert mit kleinen Hindernissen

Burgsteinfurt -

So viel sei schon verraten: Das Notenblatt 13 spielte in dem interessanten und unterhaltsamen dritten Sonderkonzert zum Jubiläum „150 Jahre Schülerblasorchester Gymnasium Arnoldinum (SBO)“ am Dienstagabend in der Tanzschule Michael eine besondere Rolle.

Mittwoch, 05.04.2017, 14:04 Uhr

Mit dem Umblättern der Notenblätter gab es ein – kleines – Problem, mitnichten aber mit dem Musikvortrag: Die Protagonisten Lennart Böwering, Inga ten Hagen und Reinold Schulte (v.l.) überzeugten beim SBO-Jubiläumskonzert.
Mit dem Umblättern der Notenblätter gab es ein – kleines – Problem, mitnichten aber mit dem Musikvortrag: Die Protagonisten Lennart Böwering, Inga ten Hagen und Reinold Schulte (v.l.) überzeugten beim SBO-Jubiläumskonzert. Foto: Martin Fahlbusch

Spannend war schon die Idee, das Euphonium, so etwas wie das Tenorhorn 2.0 oder auch als Cello des Blasorchesters bezeichnet, die Blockflöte treffen zu lassen. Gleich zwei versierte Euphoniummusiker, als da waren Inga ten Hagen , eine ehemalige Kapellistin, die auch im Studium dem Instrument verbunden geblieben ist, und Reinold Schulte , einen aktuellen Musiklehrer des Arnoldinums, wurden mit dem ehemaligen SBO-Dirigenten Lennart Böwering (am Keyboard) zusammengespannt.

Erst gemeinsam, dann jeweils mit Lennart Böwering zeigten die beiden mittlerweile mit ihrem Instrument weit gereiste Blasmusikkönner, was in ihnen und in diesem angenehm klingenden Instrument steckt.

Weder Inga ten Hagen noch Reinhold Schulte wichen den noch so vertrackten Spielanweisungen beispielsweise bei einem Stück von Joseph Baptist Laurant Arban oder einer Fantasy für Euphonium und Klavier von Philip Spark aus. Bei dessen Rhapsody blätterte Inga für den Pianisten elegant um, da passierte es: Fragender Blick des Pianisten, leicht verlegenes Lächeln der Hilfe – die Seite 13 hatte sich versteckt. Kurze Pause, glückliches Wiederfinden, erneuter Ansatz. Bestens!

In der abschließenden Pastorale von Eric Ewazen durfte Marlene Böwering umblättern und die Euphoniumspieler überzeugten wieder mit Lennart Böwering im melodischen Spiel.

Dr. Volker Leiß hatte als Schüler und natürlich SBO-Kapellist so seine Erfahrungen mit dem Euphonium gesammelt. Nach allerlei „Kikserei“ habe er sich der Blockflöte zugewandt, gab er unumwunden zu. Und wie! Das weiß man schon lange. Auch wenn er ohne seinen erkrankten Partner Ralf-Hans Waterkamp auftreten musste, gewann er den Kampf mit seinem Smartphone, das er als Playback-Partner einsetzen musste und verzauberte mit seinen besonderen Flötentönen.

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