Alt-Bürgermeister Franz Brinkhaus wird 90
„Nicht immer leicht, aber schön und gut“

Borghorst -

Strahlende Gesichter zeigten die beiden Geburtstagskinder Martha und Franz Brinkhaus am Samstag im Cafe Mauritius bei einem großen Empfang zu ihren 80. und 90. Geburtstagen.

Sonntag, 07.05.2017, 13:05 Uhr

Strahlende Gesichter  zeigten die beiden Geburtstagskinder Martha und Franz Brinkhaus mit ihrer Familie, Pfarrer em. Karl Holthaus, der Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und ihrem Stellvertreter Hans Günter Hahn sowie mit dem Geburtstagskreis.
Strahlende Gesichter  zeigten die beiden Geburtstagskinder Martha und Franz Brinkhaus mit ihrer Familie, Pfarrer em. Karl Holthaus, der Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und ihrem Stellvertreter Hans Günter Hahn sowie mit dem Geburtstagskreis. Foto: Karl Kamer

70 Gäste aus der Familie, zu der drei Töchter und vier Enkel gehören, der Nachbarschaft und dem Freundeskreis, Vertreter der Vereine sowie ehemaligen Mitstreiter in Politik und Verwaltung waren mit der Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und ihrem Stellvertreter Hans Günter Hahn gekommen, um den Jubilaren zu gratulieren und die Leistungen des Borghorster Urgesteins und Ehrenbürgers der Stadt zu würdigen.

Am 4. Mai 1927 wurde Franz Brinkhaus geboren. Seine Frau Martha erblickte am 1. Januar 1937 das Licht der Welt. Mit ihr ist der Jubilar seit mehr als 50 Jahren in zweiter Ehe verheiratet, seine erste Frau war bereits in jungen Jahren verstorben.

„Ich habe vor 50 Jahren eine liebe und gute Frau gefunden“, beschreibt der 90- Jährige das glücklichste Ereignis in seinem Leben. Martha war bereits Mitglied der CDU . Sie hat ihren Mann damals als junge Ehefrau in die Politik gelockt.

Von 1971 bis 1994, also 23 Jahre lang, war Brinkhaus Bürgermeister. 1971 wurde er zum Rathauschef der damals noch jungen Stadt Borghorst gewählt. Nach drei Jahren stand die Vereinigung mit der traditionsreichen Stadt Burgsteinfurt ins Haus, die sich viele hundert Jahre als evangelische Insel im katholischen Münsterland behauptet hatte. „Es war nicht immer leicht, aber schön und gut. Ich denke noch oft an diese Zeit zurück“, betonte der Alt-Bürgermeister, als er von den Schwierigkeiten des Zusammenschlusses der damals so gänzlich verschiedenen Städte erzählte.

Martha Brinkhaus hat ihren Mann in all den Jahren oft auf seinen Dienstwegen begleitet und den Mitarbeiter der Deutschen Bundesbahn ohne Führerschein zu seinen Terminen kutschiert. Noch bis ins hohe Rentenalter war Brinkhaus in der Werkgruppe des Heimatvereins aktiv.

Jahrzehntelang hat sich das Ehepaar stark in der Kirchengemeinde St. Marien engagiert. Sie als Vorsitzende der Frauengemeinschaft und er als Chef des Kirchenchores. Nicht zuletzt durch diese Verbundenheit pflegen Pfarrer em. Karl Holthaus und Franz Brinkhaus eine enge Freundschaft. Die beiden Männer treffen sich jeden Mittwoch zu einer Ausfahrt. Das wichtigste seien dabei aber die Gespräche in einem Café, erzählen die drei Töchter Gisela, Elisabeth und Andrea über die Freundschaft der beiden Männer.

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