Kennenlern-Nachmittag im Patrioten-Zelt
Offen und vielfältig

Steinfurt -

Warum soll jemand nach Steinfurt ziehen? Laut Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer ganz einfach: „Weil es die schönste Stadt des Kreises ist.“

Montag, 05.06.2017, 18:06 Uhr

Das Festzelt war prall gefüllt mit Neubürgern und Ehrenamtlern.
Das Festzelt war prall gefüllt mit Neubürgern und Ehrenamtlern. Foto: Rainer Nix

Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer schüttelte am Freitagabend jedem einzelnen der zahlreichen Gäste persönlich die Hand. Die Stadt Steinfurt hatte im Festzelt der Patrioten-Schützen am Rathaus zum Sommerfest für Neubürger und Ehrenamtler eingeladen.

„Ich begrüße Sie in der schönsten Stadt des Kreises“, sagte die Bürgermeisterin selbstbewusst. „Sie haben sich hier einen wunderschönen Wohnort ausgesucht“, versprach sie den neu Zugezogenen.

Hinter ihr auf der Bühne standen die Mitarbeiter der Stadt, die den Nachmittag vorbereitet hatten. Vereine und Institutionen, darunter die Feuerwehr , SMarT“, die Werbegemeinschaften, die Stadtbücherei, das Kulturforum und die Stadtverwaltung, stellten sich an Ständen vor.

„Unsere Stadt ist geprägt von einer offenen Gesellschaft, von vielen kulturellen Highlights und einer religiösen Vielfalt“, beschrieb Bögel-Hoyer Steinfurt. Sie warf unter anderem Schlaglichter auf die Stadt als Schul- und Hochschulstandort, hob das Bagno, die Konzertgalerie, die Sportstätten und das „weltbekannte Stiftskreuz“ hervor. „Suchen Sie sich selbst Ihre Lieblingsorte, meiner ist die Windmühle auf dem Hollicher Berg“, sagte die erste Frau der Stadt. „Von dort aus hat man einen tollen Weitblick auf die Landschaft.“ Es gebe sehr viele Vereine mit engagierten Menschen, so dass es einem „Totrockenen“ (Zugezogenen) wirklich nicht schwer fallen könne, sich hier einzugewöhnen. Eine Gesellschaft lebe immer vom Miteinander und dem Tatendrang, der in ihren Mitgliedern stecke.

Toon und Pia Koevoets aus den Niederlanden wohnen seit rund zwei Jahren in Steinfurt. „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, betonten sie in einem Gespräch. Vorher lebten sie nahe der belgischen Grenze. Die Ruheständler wollten gern in die Nähe ihres Sohnes und seiner Familie ziehen, die in Laer lebt. Was ihnen hier besonders gefällt? „Die freundlichen Menschen.“ Darüber hinaus finden sie es großartig, so mitten in der Natur zu leben und mit dem Fahrrad die Wälder zu erkunden.

Den Ehrenamtsvertretern dankte die Bürgermeisterin ganz besonders: „Steinfurt lebt von unglaublich engagierten Menschen, durch sie ist unsere Stadt bunt, schön, liebens- und lebenswert.“ Stunde und Stunde leisteten sie wertvolle Dienste, die schier unbezahlbar seien.

Kreisdechant Markus Dördelmann und Pfarrer Holger Erdmann sprachen für die Kirchengemeinden. „Wir wissen, dass wir katholisch und evangelisch sind, aber in der Stadt versuchen wir als eine Kirche unsere Anliegen zu vertreten und zu helfen, Steinfurt mit zu gestalten“, so Dördelmann.

Das unterhaltsame Rahmenprogramm gestalteten die Big Band der Musikfabrik Steinfurt sowie die Tanzschule „Ballroom“ mit einer Vorführung der Hip-Hop- und der Breakdance-Gruppe.

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