SBO-Jubiläum
Ausstellung macht Appetit auf mehr

Burgsteinfurt -

150 Jahre besteht das Schülerblasorchester des Gymnasiums Arnoldinum (SBO) in diesem Jahr. Der Höhepunkt und Abschluss des Jubiläums steht am Fronleichnamswochenende auf dem Programm. Bis es soweit ist, haben Interessierte seit dem vergangenen Freitag die Gelegenheit, sich bei einer Ausstellung Einblick in die traditionsreiche Vergangenheit des SBO zu verschaffen.

Dienstag, 06.06.2017, 15:06 Uhr

Laden zum Besuch der Ausstellung ein (v.l.): Malene Böwering (Schriftführerin), Nicole Wulff (Aktive), Klaus Stampe (früherer Elternvertreter), Lina Dörnhoff, Janine Scheiper (beide Aktive) und Lennart Böwering (Ehemaligenvertreter, früherer Kapellmeister). Beim Eventkonzert für Jedermann tritt die „Blassportgruppe“ aus Mannheim am Freitag (16. Juni) mit einem Mix aus Comedy und und Musik auf (kl. Bild).
Laden zum Besuch der Ausstellung ein (v.l.): Janine Scheiper (Aktive SBO), Lennart Böwering (Ehemaligenvertreter, früherer Kapellmeister), Lina Dörnhoff (Aktive), Klaus Stampe (früherer Elternvertreter), Nicole Wulff (Aktive) und Malene Böwering (Schriftführerin). Beim Eventkonzert für Jedermann tritt die „Blassportgruppe“ aus Mannheim am Freitag (16. Juni) mit einem Mix aus Comedy und Musik auf (kl. Bild). Foto: rs

150 Jahre besteht das Schülerblasorchester des Gymnasium Arnoldinum (SBO) in diesem Jahr. Schon seit März gab es deshalb einige Konzerte (wir berichteten). Der Höhepunkt und Abschluss des Jubiläums steht am Fronleichnamswochenende unter anderem mit einem Open-Air-Konzert im Schloss-Innenhof auf dem Programm.

Bevor es soweit ist, haben Interessierte seit dem vergangenen Freitag die Gelegenheit, sich in einer Ausstellung Einblick in die traditionsreiche Vergangenheit des SBO zu verschaffen. Im leer stehenden Ladenlokal Leerer Straße 5 gegenüber des Orientmarkts wartet auf den Besucher eine breite Auswahl von Ausstellungsstücken und Artefakten, die von alten Instrumenten über Uniformen bis hin zu Fotoaufnahmen reicht.

„Unser Kapellenraum beherbergt einen schier unendlichen Fundus“, sagt Malene Böwering , die zusammen mit ihrem Bruder Lennart die Fäden bei der Zusammenstellung in den Händen gehalten und dank ihrer Kontakte auch eine geeignete Lokalität gefunden hat. Anlass für die Initiative als Teil des Jubiläumsprogramms seien die vielen alten Fotos gewesen, die zuletzt in mühevoller Kleinarbeit gesichtet, sortiert und digitalisiert wurden. „Es wäre einfach zu schade gewesen, wenn sie einfach im digitalen Archiv verschwunden wären – zumal bei diesen Anlass“, bemerkt die SBO-Schriftführerin. Und so haben die SBOler Nägel mit Köpfen gemacht und eine sehenswerte Präsentation zusammengestellt, die einen umfassenden Einblick in die Kapellen-Vergangenheit gibt. Alte Instrumente wie ein Vorkriegs-Sousafon lassen den Laien erstaunen und auch die gezeigten Uniformen erinnern an alte Zeiten. Es sind Orchesteraufnahmen durchgehend von 1870 bis 2016 zu sehen, die eindrucksvoll den Wandel in der Besetzung zeigen. So tauchen erst ab Mitte der 1950er-Jahre Mädchen in den Aufnahmen auf. Aber auch Bilder von Konzertauftritten, Kapellmeistern oder Kapellentaufen sind im Rahmen der Fotoausstellung zu sehen – hoher Wiedererkennungswert inbegriffen. Nicht ganz von ungefähr hoffen die Initiatoren daher auf Besucher aller Altersstufen. Böwering: „Das Ganze hier soll zu einem Treffpunkt der Generationen werden.“

Geöffnet hat die Ausstellung im Erdgeschoss des Gebäudes Leerer Straße 5 bis Ende des Monats zu unregelmäßigen Zeiten – je nachdem, wann Freiwillige des SBO zur Verfügung stehen.

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