Gourmetnacht in Borghorst
Gemütlichkeit statt Schnickschnack

Borghorst -

Ein Gläschen Wein, ein italienisches Gericht dazu, später noch ein griechisches und das alles bei gemütlicher Atmosphäre auf der Straße. Das gibt es Ende August wieder, wenn die heimischen Gastronomen zur Gourmetnacht laden.

Dienstag, 01.08.2017, 17:08 Uhr

Freuen sich auf die Gourmetnacht (v.l.): Parthena Voutsa, Hans Berger, Katarzyna Zawadzinska, Paul Riehemann, Marion Niebel, Eugen Oskamp, Mechthild Höffker, Joao da Silva, Kosta Voutsas und Luigi Cellini.
Freuen sich auf die Gourmetnacht (v.l.): Parthena Voutsa, Hans Berger, Katarzyna Zawadzinska, Paul Riehemann, Marion Niebel, Eugen Oskamp, Mechthild Höffker, Joao da Silva, Kosta Voutsas und Luigi Cellini. Foto: Vera Szybalski

Bei der Auswähl dürfte keiner mehr mit hungrigem Magen nach Hause gehen: Italienische, griechische, portugiesische und münsterländische Küche – nahezu alles, was das Herz begehrt, wird bei der Gourmetnacht am 26. August (Samstag) angeboten. Ab 18 Uhr laden die Borghorster Gastronomen wieder ins Quartier Emsdettener Straße ein, um den Besuchern unter freiem Himmel einen etwas anderen Straßensnack anzubieten.

„Mit einem typischen Straßenimbiss hat das nichts zu tun“, stellt Marion Niebel von Steinfurt Marketing und Touristik (SMarT) klar. Fettig, ungesund und nach nichts schmeckend – so soll es nicht werden. Statt auf klassisches Fast-Food wird auf qualitativ gutes Essen gesetzt. Dazu passt das Ambiente. Auf den Tischen werden neben einer weißen Tischdecke auch Blumenschmuck und Kerzen zu finden sein.

Im vergangenen Jahr gab es Beschwerden, weil nicht jeder einen Platz bekam. Darauf haben die Veranstalter Eugen Oskamp, Paul Riehemann (Posthotel) und SMarT reagiert. In diesem Jahr wird es mehr Tische geben, um die 1000 Sitzplätze laden zum gemütlichen Verweilen ein.

Dass die auch besetzt werden, darum macht sich Niebel keine Sorgen: „Das ist die beliebteste Veranstaltung in Borghorst. Die Gastronomen legen besonderen Wert darauf, Leben in die Stadt zu bringen.“ Und das funktioniert. „Einmal im Jahr ist es richtig voll.“ Im Fokus steht ohne Frage der Genuss des Essens, auf ein ausgiebiges Rahmenprogramm wird bewusst verzichtet. Lediglich etwas Musik begleitet die Besucher am Abend und die Tanzgarde tritt auf. Niebel: „Es wird nicht so viel Schnickschnack geben, sondern gemütlich zugehen.“

Wie erfolgreich der Abend verläuft, hängt zweifelsohne auch vom Wetter ab – wie das bei einer Open-Air-Veranstaltung so ist. Dass draußen gespeist wird, ist Absicht, erklärt Niebel: „Wir gehen bewusst auf die Straße.“ Auf der Emsdettener Straße bis zur Stadtschänke dominieren am 26. August also die Häppchen und Getränke.

Jeder der voraussichtlich zehn bis zwölf Gastronomen wird drei kleine Gerichte anbieten. Jeweils eines zum Preis von vier, fünf und sechs Euro. Der Verkaufspreis ist abgestimmt, „die Gerichte überlegen sich die Gastronomen selber“, sagt Niebel. Dass die Portionen eher klein gehalten sind, ist eine bewusste Entscheidung. Die Besucher sollen dazu angeregt werden, verschiedene Sachen auszuprobieren. Erst griechische, dann polnische und schließlich heimische Küche? Alles möglich. Niebel: „Das Angebot ist absolut bunt gemischt.“

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