Zweite Auflage nach zwiespältiger Premiere
Steinfurt mitgestalten

Steinfurt -

Beim Jugendgipfel erhalten junge Steinfurter die Möglichkeit, ihre Heimatstadt mitzugestalten.

Mittwoch, 18.10.2017, 18:10 Uhr

Wie sehen Jugendliche in Steinfurt ihre Lebensumwelt? Gibt es genügend Angebote zur Freizeitgestaltung – zum Beispiel im OT-Heim (Bild)? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des zweiten Jugendgipfels am Samstag.
Wie sehen Jugendliche in Steinfurt ihre Lebensumwelt? Gibt es genügend Angebote zur Freizeitgestaltung – zum Beispiel im OT-Heim (Bild)? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des zweiten Jugendgipfels am Samstag. Foto: Axel Roll

Die Bilanz nach der Premiere fiel zwiespältig aus: Einerseits lockte der erste Steinfurter Jugendgipfel lediglich 14 Jugendliche an, andererseits war das Ergebnis aus der Arbeit dieser 14 Teilnehmer positiv zu bewerten. „Die Jugendlichen haben sieben Stunden lang konsequent gearbeitet. Und viele von ihnen sind nach wie vor aktiv und engagieren sich im Jugendrat. Insofern ist es ein Erfolg gewesen“, erinnert sich Stadtjugendpflegerin Ute Kriens an das Treffen im April.

Eine etwas größere Resonanz erhoffen sich die Veranstalter für den zweiten Jugendgipfel. Der findet am Samstag (21. Oktober) von 14 bis 18 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in Borghorst statt. Eingeladen sind alle Jugendlichen zwischen 12 und 21 Jahren – eine große Bandbreite, mit der möglichst viele Meinungen abgebildet sind. „Die Zwölfjährigen auf den weiterführenden Schulen sollen herangeführt werden“, erklärt Kriens. „Mit 18 Jahren ist die Jugend ja noch nicht vorbei. Wir wollen auch jungen Auszubildenden die Möglichkeit geben, Steinfurt mitzugestalten.“

Neben Ute Kriens werden am Samstag auch Vertreter des Stadtjugendrings, Sonja Mester vom Kreis Steinfurt und der ehemalige Stadtjugendpfleger Klaus Priggen, der von den Jugendlichen als Mentor angefragt wurde, vor Ort sein. Nicht fehlen dürfen natürlich auch die Mitglieder des Steinfurter Jugendrats. Das sind aktuell 20 Jugendliche, die auf weitere Unterstützung hoffen. Mitstreiter zu finden, ist eines der Ziele beim Jugendgipfel ebenso wie das Thema „Jugendgerechte Kommune“ voranzutreiben. Die Organisatoren haben sich einen Leitfaden mit Fragenstellungen überlegt, an dem sie sich langhangeln wollen.

Beschäftigen sollen sich die Jugendlichen mit Fragen wie: Was bietet Steinfurt? Was fehlt? Wo werden Jugendliche gehört, wo wahrgenommen? Wo fehlen Netzwerke? „Das sind ganz andere Voraussetzungen als beim ersten Jugendgipfel“, sagt Kriens. „Da war es das Ziel zu überlegen: Wie kann Jugendbeteiligung aussehen?“

Darauf wurde mit dem Steinfurter Jugendrat eine Antwort gefunden. Der ist momentan nicht nur auf der Suche nach neuen Mitgliedern, sondern auch nach Themenfeldern. Dazu könnte der Jugendgipfel beitragen. Es soll eine offene Veranstaltung werden, die Jugendlichen sollen selber in Diskussionen und Gruppenarbeit aktiv werden. Eine Anmeldung ist nicht nötig, man kann auch ganz spontan kommen. Die Veranstaltung ist selbstverständlich kostenlos.

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