Dirk Wiening bleibt DRK-Chef
Frischer Wind in der Rotkreuzleitung

Burgsteinfurt -

Berichte der Arbeitsgemeinschaften, die Vereinsentwicklung der vergangenen sechs Jahre sowie ein Wechsel im Vorstand standen jetzt im Mittelpunkt der jährlichen Gemeinschaftsversammlung des DRK-Ortsvereins Burgsteinfurt.

Montag, 27.11.2017, 18:11 Uhr

Führungsquartett des Burgsteinfurter DRK-Ortsvereins: Simone Heinicke, Jens Gröning, Tobias Schwering und Dirk Wiening.
Führungsquartett des Burgsteinfurter DRK-Ortsvereins: Simone Heinicke, Jens Gröning, Tobias Schwering und Dirk Wiening. Foto: DRK

Rotkreuzleiter Dirk Wiening und Vorsitzender Ulrich Hoyer eröffneten die Sitzung mit Worten des Dankes für die Bereitschaft, in diesem Jahr bei Sanitätsdiensten, Erste-Hilfe-Kursen und Ausbildungen wieder viele Helferstunden gesammelt zu haben. Beim Rückblick der Entwicklung des Ortsvereins seit dem Jahr 2011 wurde deutlich, dass sich der Ortsverein in allen Belangen gesteigert hat. Mehr Helfer, mehr Sanitätsdienste, mehr Erste-Hilfe-Ausbilder, mehr Zusammenarbeit mit der Feuerwehr , aber auch definitiv mehr Verantwortung für die Belange der Bürger, heißt es in einer Pressemitteilung des DRK . Insgesamt sei es eine sehr erstaunliche und gleichzeitig sehr positive Entwicklung, werden Wiening und Hoyer zitiert.

Die Leiter der einzelnen Arbeitsgemeinschaften gaben anschließend ihre Berichte über das bald vergangene Jahr ab. Viele, die Gemeinschaft stärkende Veranstaltungen wurden in diesem Jahr von der AG Kameradschaftspflege vorbereitet und durchgeführt. Die AG Kraftfahrzeuge und die AG Medizinproduktegesetz haben viel Optimierungsarbeiten geleistet. Zum Beispiel einen besseren Ablauf bei der Materialkontrolle, sinnvollere und einheitliche Bestückung aller Rucksäcke und personelle Stärkung. Die AG Öffentlichkeitsarbeit hat eine gute Entwicklung im Social-Media-Bereich und dem Infostand zu verzeichnen. Die Beauftragten für Blutspende und für Erste-Hilfe haben im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang von Spendern und Teilnehmern hinnehmen müssen, haben jedoch bereits Maßnahmen eingleitet, um im nächsten Jahr ihre Zahlen wieder steigern zu können.

Die erste Abstimmung des Abends befasste sich mit der vereinseigenen Regelung der Bereitschaftssprecher. Da die Vermittlerrolle zwischen Bereitschaft und Rotkreuzleitung selten in Anspruch genommen wurde, haben die Rotkreuzler entschieden, dieses Amt in diesem Jahr abzuschaffen.

Im Anschluss ging es an den wichtigsten Tagesordnungspunkt des Abends: Die Wahl zum Rotkreuzleiter und seinem Stellvertreter. Dirk Wiening wurde als Leiter einstimmig in seinem Amt bestätigt. Eine Kandidatin für den Posten der Rotkreuzleiterin gab es nicht. Nachdem sowohl Nils Beuke als auch Marcel Alfert nicht mehr als Stellvertreter kandidierten, musste frisches Blut her. Für die zwei offenen Positionen gab es mit Tobias Schwering und Jens Gröning zwei Kandidaten, die bisher noch keine Position in der Rotkreuzleitung bekleidet haben. „Meinen Schwerpunkt möchte ich darauf setzen, die Motivation in der Bereitschaft hochzuhalten und wenn möglichst noch zu steigern“, stellte Tobias Schwering seinen Plan für seine Amtszeit vor. Auch Jens Gröning hat sich einen wichtigen Punkt auf seine Fahne geschrieben: „Ich möchte versuchen, unsere Bereitschaft noch zu stärken. Nachwuchs ist wichtig und dabei darf man nicht locker lassen, immer neue Mitglieder anzuwerben“, wird er im Pressebericht zitiert.

Die Stellvertreterin Simone Heinicke blieb ohne Wahl im Amt, da sie erst im Februar bei einer außerordentlichen Versammlung ins Amt gewählt wurde.

Nach den Wahlen gab es noch einen Bericht über den vor drei Jahren ins Leben gerufenen „Perspektivprozess 2018“. Qualitative Entwicklungen in den Bereichen Technik, Organisation und Personal waren geplant und sind im Großen und Ganzen auch so erreicht worden, heißt es in dem Bericht abschließend. Der ruhige und erfolgreiche Abend klang dann bei einigen Getränken und vielen spannenden Gesprächen aus.

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