Neuwahlen im FDP-Ortsverein
Kira Jörg an der Liberalen-Spitze

Steinfurt -

Nach sechs Jahren hat Ulrich Windscheid am Montagabend den Vorsitz der Steinfurter FDP abgegeben.

Dienstag, 27.02.2018, 15:02 Uhr

Ulrich Windscheid (l.) stellte sich am Montag nicht zur Wiederwahl, für ihn übernimmt Kira Jörg (M.) die Leitung der Ortsliberalen.
Ulrich Windscheid (l.) stellte sich am Montag nicht zur Wiederwahl, für ihn übernimmt Kira Jörg (M.) die Leitung der Ortsliberalen. Foto: Hilgemann

Martin Kotes , Uwe Weber und Ulrich Hoyer verstärken den Vorstand als Beisitzer, Kai Kunz als Schatzmeister und Wolfgang Priggen wurden als Beisitzer bestätigt.

Regina Hemker-Möllering, Dr. Volker Gutberlet, Franz Kohne und Oswald Matthes schieden aus dem Ortsvorstand der Liberalen aus.

Die neue Vorsitzende stammt gebürtig aus dem Emsland, kam aber schon Anfang der 1970er Jahre nach Steinfurt, wo sie als Stationsschwester im Marienhospital arbeitete. Nach einem kurzen Intermezzo in Schwaben kehrte sie gemeinsam mit ihrem Mann Theodor, der zunächst als Chirurg ebenfalls im Marienhospital arbeitete und sich später als Radiologe selbstständig machte, nach Borghorst zurück. In die FDP trat sie erst vor zwei Jahren ein, sagt aber von sich selbst: „Ich war schon immer FDP-Wählerin.“

Den Ausschlag dafür habe ein geselliger Abend gegeben, bei dem auch die Bürgermeisterin und ihr Mann anwesend gewesen seien. „Uli (Hoyer) war da sicher beteiligt, in die FDP einzutreten.“

Für ihren politischen Alltag setzt sich die 64-jährige Mutter von drei Kindern und Großmutter von sechs Enkelkindern als Ziel: „Kommunale Arbeit bedeutet für mich, auf Andere zuzugehen und zu hören, ob es Dinge gibt, die wir als Partei positiv beeinflussen können.“ Ganz im liberalen Geist findet sie, dass „Eigenverantwortung und ein selbstbestimmtes Leben mit Belohnung für erbrachte Leistungen“ das Leben lebenswert machten.

Im Anschluss an ihre Wahl dankte Kira Jörg ihrem Vorgänger Ulrich Windscheid für seine „sehr gute Arbeit“ und freute sich, dass er als Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion dem Parteivorstand weiterhin erhalten bleibt.

In ihrer Antrittsrede machte sie deutlich, dass das Wiedererstarken der FDP seit den letzten Wahlen durch entsprechend gute Arbeit vor Ort bestätigt werden müsse.

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