Steinfurter Geschichtstag
„Besser kann man es nicht haben“

Steinfurt -

Der Countdown läuft: Am Wochenende 21./22. April (Samstag/Sonntag) findet der vierte Steinfurter Geschichtstag statt. Nach „Jüdisches Leben in Steinfurt“ 2013, „100 Jahre Erster Weltkrieg“ 2014 und „Von Steinfurt in die Welt – Auswanderer“ 2016 widmet sich die Reihe dieses Mal der Steinfurter Biergeschichte und Kneipenkultur. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Mittwoch, 28.02.2018, 16:02 Uhr

Am dritten Geschichtstag zum Thema „Von Steinfurt in die Welt“ beteiligte sich die Evangelische Jugendhilfe mit einem Holzobjekt. Initiator Dr. Peter Krevert (3.v.r.) hofft auch in diesem Jahr bei der Neuauflage auf die Mitarbeit von Institutionen und Verbänden.
Am dritten Geschichtstag zum Thema „Von Steinfurt in die Welt“ beteiligte sich die Evangelische Jugendhilfe mit einem Holzobjekt. Initiator Dr. Peter Krevert (3.v.r.) hofft auch in diesem Jahr bei der Neuauflage auf die Mitarbeit von Institutionen und Verbänden. Foto: Kulturforum Steinfurt

Der Countdown läuft: Am Wochenende 21./22. April (Samstag/Sonntag) findet der vierte Steinfurter Geschichtstag statt. Nach „Jüdisches Leben in Steinfurt“ 2013, „100 Jahre Erster Weltkrieg “ 2014 und „Von Steinfurt in die Welt – Auswanderer“ 2016 widmet sich die Reihe dieses Mal der Steinfurter Biergeschichte und Kneipenkultur. Die Vorbereitungen unter Federführung der Projektgruppe, zu der neben Vertretern der Stadtbücherei und des Stadtarchivs auch die beiden Heimatvereins sowie nicht zuletzt Initiator Dr. Peter Krevert vom Kulturforum Steinfurt gehören, laufen derzeit auf Hochtouren.

Mit Freude sieht es Krevert, dass sein „Baby Geschichtstag“ sich mit den Jahren immer fester im Bewusstsein der Steinfurter verankert hat. Die Zahl der beteiligten Akteure, darunter neben etlichen Vereinen, Verbänden und Schulen auch Privatpersonen, habe stetig zugenommen. Zudem wertet es der Kulturforum-Mitarbeiter positiv, dass auch die Themenvorschläge für die Veranstaltungsreihe verstärkt aus der Öffentlichkeit kommen. Krevert: „Etwas besseres kann man sich als Organisator nicht wünschen.“

Zurück zur Veranstaltung 2018: Geplant sind zum Thema Biergeschichte und Kneipenkultur Veranstaltungen in beiden Stadtteilen. Dazu gehören beispielsweise Filmbeiträge zur Geschichte der Rolinck-Brauerei, Vorträge zum Thema Bierbrauen sowie Talkrunden mit prominenten Teilnehmern. Auch ein Ausflug zu einer bekannten Brauerei in den benachbarten Niederlanden steht auf dem Programm, das Krevert, auch um den Überraschungsmoment zu wahren, derzeit noch nicht in allen Einzelheiten verraten möchte. Zudem seien noch nicht alle Details ausgearbeitet.

Fest steht indes: Auch dem Thema Alkoholmissbrauch und -prävention soll breiter Raum eingeräumt werden. Geplant sind unter anderem eine Talkrunde, in dem ehemalige Alkoholsüchtige zu Wort kommen sollen und eine Medienpräsentation in der Stadtbücherei.

Krevert betont, dass die Materialsammlung für den vierten Geschichtstag noch nicht abgeschlossen sei. Ausdrücklich erwünscht sei es daher, Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte und Weiteres zur Verfügung zu stellen, wendet er sich an die Bevölkerung. Wenn es die Materiallage zulässt, sei auch eine zusätzliche Ausstellung möglich.

Der Kulturforum-Mitarbeiter schaut bereits jetzt auf weitere Geschichtstage in der Zukunft. Für 2019 hat er aus gegebenem Anlass bereits ein Thema ins Auge gefasst: Den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im September 1939.

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