Stadtradeln
Steinfurt tritt in die Pedale

Steinfurt -

Die Vorteile des Fahrrads als Verkehrsmittel im städtischen Raum darstellen und Anstöße geben, das eigene Mobilitätsverhalten überdenken – das ist Ziel des „Stadtradelns“. In der Zeit vom 10. bis 30. Juni feiert die bundesweite Kampagne des Klima-Bündnisses in der Kreisstadt Premiere.

Mittwoch, 02.05.2018, 17:05 Uhr

Radeln für ein gutes Klima: Die Kreisstadt nimmt im Juni erstmals an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ teil.
Radeln für ein gutes Klima: Die Kreisstadt nimmt im Juni erstmals an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ teil. Foto: Klima-Bündnis e.V.

Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie schon gedacht „Den Weg hätte ich auch gut mit dem Fahrrad machen können“ und hatten ein schlechtes Gewissen, weil Sie das Auto genommen haben. Gerade in der Stadt ist die Leeze oft die bessere Alternative: Umweltfreundlich, kostengünstig und gut für die Gesundheit obendrein. Die Vorteile des Fahrrads als Verkehrsmittel im städtischen Raum darstellen und Anstöße geben, das eigene Mobilitätsverhalten überdenken – das ist Ziel des „Stadtradelns“. In der Zeit vom 10. bis 30. Juni feiert die bundesweite Kampagne des Klima-Bündnisses in der Kreisstadt Premiere.

„Alle Steinfurter und alle Menschen, die in Steinfurt arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen können mitmachen“, hofft Lorenz Blume auf eine hohe Beteiligung an der Aktion, bei der es gilt, möglichst viele Radkilometer zu sammeln. „Eine Mindestzahl von 300 Teilnehmern zur Premiere – das wäre toll“, so der Klimaschutzmanager der Stadt, der selbst begeisterter Radler ist.

Blume steckt derzeit mitten in den Vorbereitungen für die Aktion. Er betont, dass Kilometer bei jeder Gelegenheit gesammelt werden können. Es spiele dabei keine Rolle, ob beim täglichen Arbeitsweg, der Fahrt zum Einkaufen oder während einer Radtour.

Im Aktionszeitraum tragen die Teilnehmer ihre geradelten Kilometer im Online-Kalender oder auf Kilometer-Zetteln ein – oder erfassen sie ganz einfach automatisch mit der kostenlosen Stadtradeln-App. Gefahrene Kilometer sollten spätestens am Ende jeder Stadtradeln-Woche eingetragen werden. Die App erlaubt es den Teilnehmern zudem, Schwachstellen in der Fahrradinfrastruktur direkt an die Stadtverwaltung weiterzugeben. Im Rathaus werde dann geprüft, wie die Mängel zeitnah und kostengünstig behoben werden können, so Blume. Es werde auch eine Rückmeldung zum weiteren Vorgehen geben, verspricht der Klimaschutzmanager.

Das Stadtradeln soll in erster Linie den Spaß am Radeln fördern, hat aber auch Wettbewerbscharakter. „Idealerweise bilden sich Teams, die sich über die gefahrenen Kilometer miteinander vergleichen können“, berichtet Blume. In vielen anderen Städten des Kreises Steinfurt läuft die Kampagne parallel, so dass auch ein kommunaler Vergleich möglich ist. Den erfolgreichsten Teilnehmern winken attraktive Preise: Vom Essensgutschein bis zum Fahrrad-Accessoire ist alles dabei.

Medial begleitet wird die Aktion von Ralph Schippers, Redakteur dieser Zeitung. Er wird über seine Rad-Erfahrungen während des dreiwöchigen Aktionszeitraums unter anderem in Form eines Blogs berichten.

Anmeldung und weitere Info bei Lorenz Blume unter Telefon 0 25 52/92 52 54 oder blume@stadt-steinfurt.de sowie auf der Stadtradeln-Homepage.

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