Das Freibad hat einen neuen Namen
„BagnoMare“ macht das Rennen

Steinfurt -

„Mare“ – italienisch für Meer. Ein Wort, das einen sofort an Urlaub, Sonne und Strand denken lässt. Das Kino im Kopf rattert da fast von selbst. Genau das wollte die Jury, als es jetzt um die Frage ging, welchen Namen das altehrwürdige Steinfurter Freibad künftig tragen soll. Zur Erinnerung: Mitte April hatte die StEIn GmbH zusammen mit den an der Sanierung des Bads beteiligten Institutionen einen öffentlichen Namenswettbewerb mit eben diesem Ziel ausgelobt. Am Montag wurde das Geheimnis um den neuen Namen gelüftet: Das Freibad Burgsteinfurt ist passé, willkommen im neuen „BagnoMare“!

Montag, 07.05.2018, 16:05 Uhr

Frischer Wind für das Freibad: Die Gewinnziehung beim Namenswettbewerb nutzten Jürgen Buskamp, Claudia Bögel-Hoyer und Rolf Echelmeyer auch dafür, schon mal kräftig die Werbetrommel für die Wiedereröffnung des Bades am 19. Mai zu rühren.
Frischer Wind für das Freibad: Die Gewinnziehung beim Namenswettbewerb nutzten Jürgen Buskamp, Claudia Bögel-Hoyer und Rolf Echelmeyer auch dafür, schon mal kräftig die Werbetrommel für die Wiedereröffnung des Bades am 19. Mai zu rühren. Foto: Ralph Schippers

„142 Vorschläge für eine Namensbezeichnung sind bis zum Ende der Abgabefrist an uns herangetragen worden“, berichtete Maria Deitermann vom Marketing der Stadtwerke. „BagnoMare“ machte schließlich das Rennen. „Ein Name, der Emotionen und Empathie weckt“, begründete Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, die neben StEIn-Geschäftsführer Rolf Echelmeyer , Förderverein-Vorstand Jürgen Buskamp und Schwimmmeister Marcus Heerdt der Jury angehört, die Wahl.

Wichtig war es den Initiatoren, dass der neue Name keinen expliziten Fokus auf einen der beiden Stadtteile haben sollte. So sollte dokumentiert werden, dass das Freibad eben auch von den Bewohnern beider Stadtteile – und zudem von solchen aus dem Umland – genutzt werden darf und soll.

Die Bürgermeisterin schlüpfte sodann in die Rolle der Glücksfee: Aus den 142 Einsendungen galt es, den Gewinner einer Jahreskarte für den Besuch der Steinfurter Bäder zu ermitteln. Nico Strickmann aus Borghorst ist der Glückliche.

Zum neuen „BagnoMare“ gehört auch ein entsprechendes Logo. „Wir haben uns schon Gedanken gemacht“, erklärte Maria Deitermann und präsentierte einen Entwurf mit geschwungener Schrift und ebensolchen Wellen. Er soll sich später am Gebäude, auf Fahnen und Buttons wiederfinden. Ergänzend legen die Stadtwerke eine Imagekampagne auf. Titel der Plakatwerbung: „BagnoMare, unser Freibad ist wieder da!“

Und wie läuft der Schlussspurt der Sanierung? „Es läuft gut“, betonten Rolf Echelmeyer und Jürgen Buskamp unisono. Am kommenden Samstag findet der letzte große Arbeitseinsatz vor der Eröffnung am 19. Mai statt, kündigte Buskamp an.

14 Tage stehen den Fachfirmen und dem Schwimmmeisterteam noch zur Verfügung. „Eine Zeit, die wir voll ausschöpfen werden“, berichtet Marcus Heerdt. Für den Schwimmmeister und seine Mitarbeiter steht unter anderem noch die Inbetriebnahme der Technik sowie – ab dem morgigen Mittwoch über mehrere Tage hinweg – das Einlassen des Wasser in das Becken an. Bis zum besagten Samstag soll alles hergerichtet sein für die große Wiedereröffnung des „BagnoMare“.

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