Stormchaser Team Münsterland
Blitzschnelles Wetter-Team

Steinfurt -

Im Ernstfall schnell Informationen bereitstellen und so schlimme Folgen von Wetterextremen verhindern helfen – das war von Beginn an die Devise der Macher der privaten Facebook-Seite „Wettergeschehen Kreis Steinfurt und Umgebung“. Um diesem Ziel noch schneller und vor allem präziser gerecht zu werden, haben die beiden Initiatoren Kevin Smith und Fabian Querl nun ein weiteres Projekt ins Leben gerufen: Zwölf Mitglieder zählt das „Stormchaser-Team Münsterland“.

Dienstag, 12.06.2018, 14:46 Uhr

Die Aktionen der Teams „Stormchaser Münsterland“ finden großen Widerhall im sozialen Netzwerk Facebook: Mit dabei sind (v.l.) Thomas Tauchmann (Burgsteinfurt), Kevin Smith (Burgsteinfurt), Andreas Heßling (Borghorst), Fabian Querl (Borghorst), Nico Kötter (Rheine), Kevin Mönstermann (Ibbenbüren) und Diana Schröder (Ladbergen).
Die Aktionen der Teams „Stormchaser Münsterland“ finden großen Widerhall im sozialen Netzwerk Facebook: Mit dabei sind (v.l.) Thomas Tauchmann (Burgsteinfurt), Kevin Smith (Burgsteinfurt), Andreas Heßling (Borghorst), Fabian Querl (Borghorst), Nico Kötter (Rheine), Kevin Mönstermann (Ibbenbüren) und Diana Schröder (Ladbergen). Foto: rs

Das neue Wetter-Netzwerk in Facebook ist eng verzahnt: Über den Messenger-Dienst WhatsApp tauscht sich das Team im Fall der Fälle, einer Unwetterlage, blitzschnell aus, berichtet Smith . Dann geht es mit dem Auto und professioneller Ausrüstung an den Ort des Geschehens, um live per kommentierten Videos zu berichten. Zuletzt war Smith selbst mit seinem Partner Querl im Einsatz: In der Nacht zum vergangenen Sonntag wurde ein Gewitter über Sellen live mitverfolgt – trotz der Uhrzeit mit respektabler Resonanz im Netz.

Obwohl die Aufnahmen in der Burgsteinfurter Bauerschaft gut gelangen, bevorzugter Ort der lokalen „Stormchaser“ bei Unwetterlagen ist der Schöppinger Berg. „Von dort aus hat man einen hervorragenden Blick nach Süd und Südwest. Aus diesen Richtungen kommen in unseren Breiten die allermeisten Gewitter“, berichtet Fabian Querl.

Der Borghorster und sein Burgsteinfurter Kollege Smith, die inzwischen in der lokalen Wetter-Szene schon so etwas wie Kultstatus genießen, sind stolz auf das neue „Chaser“-Projekt. „Wir wollen Gewitter im großem Stil und professionell jagen“, sagt Smith. Die Mitglieder seien für die nicht immer ungefährlichen Einsätze geschult worden. Deutschlandweit gebe es ähnliche Gruppen, allerdings nicht in dieser Größe, berichten die beiden Wetter-Enthusiasten.

Dass sie mit ihrer Idee offenbar einen Nerv getroffen haben, zeigt das große Interesse im sozialen Netzwerk: Die neue Seite hat schon gut 1000 Abonnenten.

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