Projekt „GigabitCity“ gestartet
Beim schnellen Netz vorne dabei

Steinfurt -

„Symphonie des Münsterlands“, Erholungsort, „1a-Einkaufsstadt“ – Steinfurt hat viele Titel, die die Besonderheit der Stadt widerspiegeln. Nun kommt ein weiterer hinzu: „GigabitCity“.

Freitag, 22.06.2018, 15:56 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 22.06.2018, 15:46 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 22.06.2018, 15:56 Uhr
Freuen sich über den Startschuss des „GigabitCity“-Projekts: Magnus Stallmeier (Leiter Kundenservice Stadtwerke), Christoph Eckelmeier (Technischer Leiter Stadtwerke), Rolf Echelmeyer (Geschäftsführer Stadtwerke), Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, Jeroen van de Lagemaat (Geschäftsführer ndix) und Dennis Snijder (ndix-Vertrieb).
Freuen sich über den Startschuss des „GigabitCity“-Projekts: Magnus Stallmeier (Leiter Kundenservice Stadtwerke), Christoph Eckelmeier (Technischer Leiter Stadtwerke), Rolf Echelmeyer (Geschäftsführer Stadtwerke), Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, Jeroen van de Lagemaat (Geschäftsführer ndix) und Dennis Snijder (ndix-Vertrieb). Foto: rs

„Symphonie des Münsterlands“, Erholungsort, „1a-Einkaufsstadt“ – Steinfurt hat viele Titel, die die Besonderheit der Stadt widerspiegeln. Nun kommt ein weiterer hinzu: „GigabitCity“. Der Name lässt erahnen, worum es geht: Um schnelle Datenübertragung im Zeitalter der Digitalisierung. Dass Steinfurt bei dieser Schlüsseltechnologie ganz vorne dabei ist, darauf arbeiten die beiden Kooperationspartner, das Breitbandnetzwerk ndix mit Sitz im niederländischen Enschede sowie die Stadtwerke Steinfurt, seit 2006 hin. Jetzt ist der Durchbruch geschafft. „Die Hardware, sprich eine bestens ausgebaute Glasfaserinfrastruktur, ist dank des Engagements der Stadtwerke überall vorhanden“, betonte ndix-Geschäftsführer Jeroen von de Lagemaat am Donnerstag in der Bagno-Konzertgalerie. Und auch Stadtwerke-Chef Rolf Echelmeyer freute sich über den Startschuss des Projekts, den die Kooperationspartner beim „Deutschlandtag“ des Breitband-Dienstleisters gaben: „Es ist ein echter Meilenstein.“

Auf nationaler Ebene ist Steinfurt nach Gronau die zweite Stadt, deren Firmen flächendeckend auf eine Ein Gigabit/Sekunde-Internetverbindung zugreifen können. ndix betreut im Auftrag der Stadtwerke Firmenkunden, die neben der Schnelligkeit der Datenübertragung zudem den Vorteil genießen, dass ihnen ein offenes und unabhängiges Breitbandnetzwerk zur Verfügung steht.

„Wir bieten unseren Kunden eine Art Marktplatz, auf dem sich über 90 IT-Dienstleiter befinden“, erklärt Vertriebsleiter Dennis Snijder das Prinzip. Jeder Kunde könne sich aus diesem Portfolio sein individuelles Paket zusammenstellen – von der Voice-over-IP-Telefonie über den digitalen Zahlungsverkehr bis hin zur Kamera- und Objektsicherung. In Zeiten zunehmender Hacker-Angriffe ein nicht zu unterschätzendes Argument für ndix: Das System ist in sich geschlossen, ein Eindringen von außen nicht möglich.

Magnus Stallmeier, Leiter Kundenservice bei den Stadtwerken, berichtete, dass sich bereits mehrere Steinfurter Unternehmen entschlossen haben, das Angebot zu nutzen. Konkret sprach Stallmeier von einer Firma, die das Netzwerk dazu nutzen will, Unternehmensprozesse in die Cloud auszulagern. Dank der auch preislich sehr attraktiven „GigabitCity“-Offerte sei es möglich, Unternehmensstandorte über nationale Grenzen hinweg besser zu vernetzen.

Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer hob die zunehmende Bedeutung schneller Breitbandverbindungen als Standortfaktor hervor. Die Digitalisierung halte in alle Geschäftsbereichen immer mehr Einzug und der schnelle Datenverkehr sei in diesem Zusammenhang ein sehr entscheidendes Puzzleteil. „Wir dürfen dabei nicht ins Hintertreffen geraten“, wies die Rathauschefin insbesondere auf intensive Bemühungen in diesem Bereich in anderen europäischen Ländern hin.

Beim ndix-„Deutschlandtag“ bildeten die „GigabitCity“-Projekte in Gronau und Steinfurt neben dem Thema „IT-Sicherheit“ und „Smart City“ einen der Tagungsschwerpunkte. Das Breitbandnetzwerk organisierte den Tag, um neue Entwicklungen in der Branche vorzustellen und einen Austausch der vornehmlich aus NRW und Niedersachsen stammenden Kooperationspartner untereinander zu ermöglichen.

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