UKM-Haushaltsdefizit
In Steinfurt wird nicht gespart

Borghorst -

Von dem am Dienstag bekannt gewordenen Sparprogramm des münsterischen Universitätsklinikums ist das Steinfurter Marienhospital nicht betroffen. Sagt Marion Zahr als UKM-Sprecherin auf Anfrage dieser Zeitung. Das heißt konkret, dass Investitionen wie Bettenhaus und Parkdeck völlig unbeeinflusst von den beschlossenen Sparmaßnahmen am Standort Borghorst verwirklicht werden sollen.

Mittwoch, 04.07.2018, 21:00 Uhr

Die Planungen des UKM für das Marienhospital Borghorst sind vom Sparpaket nicht beeinflusst.
Die Planungen des UKM für das Marienhospital Borghorst sind vom Sparpaket nicht beeinflusst. Foto: ar

Warum es mit dem bereits 2016 ins Gespräch gebrachten Parkdeck bislang noch nichts geworden ist, hat nach den Worten von Marion Zahl ganz andere denn finanzielle Gründe. „Es laufen derzeit Gespräche, wie viele Parkplätze tatsächlich benötigt werden“, so die UKM-Sprecherin. Das Krankenhaus habe den eigenen Bedarf genau ermittelt. Allerdings sollen für den Bau auch die Wünsche der benachbarten Einrichtungen Berücksichtigung finden. Darum liefen gerade Gespräche mit den Investoren für das Areal. So soll auf dem 25 000-Quadratmeter-Gelände unter anderem eine Pflegeeinrichtung entstehen. Marion Zahr betont, dass wegen des Sparpakets „in Steinfurt nichts aus den Fugen geraten ist“. Das betreffe auch den Neubau des Bettenhauses, der vom UKM für die HospitalÜbernahme zur Bedingung gemacht worden war.

Das Sparpaket ist wegen des 30-Millionen-Defizits im UKM-Geschäftsbericht für das Jahr 2017 geschnürt worden. Das UKM will sich in den nächsten drei Jahren bei den Personalkosten, aber auch bei eigenen Investitionen in die Infrastruktur in Zurückhaltung üben.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5877977?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F186%2F
Nachrichten-Ticker